2: Dies und das

Altjahr 2018 – Neujahr 2019

Vorsätze sind Ziele. Sie sollen nicht frustrieren oder zum Handeln zwingen, sondern uns den Weg weisen. Während wir laufen, werfen wir einen Blick darauf und wissen, wohin die Reise geht, anderenfalls könnten wir uns verirren. Sie sind starr an unserer Seite, aber niemals stehen sie als Blockade vor uns. Zumindest halte ich es so und damit bin ich bisher gut gefahren. Es macht mir Spaß, mir für das neue Jahr Ziele zu stecken und mich an ihnen zu orientieren. In den Jahren 2016 und 2017 habe ich mir etliches vorgenommen. Das meiste habe ich erreicht, einige Dinge sind auf der Strecke geblieben. Ich war zum Teil hyperaktiv, wollte alles verändern und überall mitspielen, ständig in Aktion, niemals hatte ich eine Pause. Die Rechnung ging nicht auf, zum Start von 2018 fehlte mir für die kleinsten Dinge die Kraft, weshalb ich im Stillen beschloss, es ruhig anzugehen. Ich wollte mich auf das Wesentliche konzentrieren und Energie sammeln. Das ist mir gelungen.

Was war 2018 los?

Obwohl dieses Blog geruht hat, ist im Hintergrund viel passiert. Ich konnte meine Webseite umgestalten, mich als Autorin neu definieren und geheimnisvolle Projekte planen. Meine Schreibtätigkeit habe ich entkrampfen und, wie das in manchen Artikeln ausgedrückt wird, entschleunigt. Mika schaltet einen Gang runter — slo~~~w mo~~~tion. Was ich schaffe, schaffe ich, was nicht geht, lasse ich. Klingt einfach, obwohl es harte Arbeit ist. Denn wer mich kennt, weiß, ich neige dazu, mich auszupowern – für den großen Zweck, koste es, was es wolle. Essen? Nicht nötig. Ausruhen? Nicht nötig. Kaffee? Rettet den Tag. Eine Faulenzerin war ich noch nie, aber irgendwann ist es genug.

Was wird 2019 passieren?

2019 ist mein Schreibjahr. Ich werde mich meinen Projekten widmen und als Autorin für das einstehen, was ich mag. Mystery, Horror, kulturelle Vielfalt, Spannung, Rätsel und Protagonisten, die sich auf Augenhöhe begegnen. Vielleicht kreiere ich ein Logo und ein Motto. Ansonsten mache ich einfach Zeugs. Ihr wisst schon, so Zeugs, auf das ich richtig Lust habe und das mich inspiriert. Theater, Kino, Urlaub, Wandern, Lesen, mit Partner chillen, Freundinnen treffen und Zwergkaninchen kuscheln. Der Rest liegt im Ungewissen, aber ich habe im Gefühl, dass es ein gutes Jahr wird, mit vielen Momenten, die mich zum Lachen bringen. Und ihr, meine fleißigen Leserinnen und Schreibbegeisterten, euch wünsche ich in allem viel Erfolg und erst recht viel Freude. Rockt 2019 für mich. Denn egal, wie düster es gerade aussieht, es lohnt sich, dem Universum die Faust zu zeigen, gerade dann, wenn nichts mehr geht. Durch Kreativität, Protest, Nachdenken oder eure ganz eigene Portion Zartbitterhumor. Völlig egal, die Hauptsache ist, ihr gebt nicht auf.

Bis demnächst. Mika.

1: News

Rückblick: Das war die Buch Berlin 2018

In diesem Jahr ist die Buch Berlin in das Mercure Hotel MOA in der Stephanstraße umgezogen. Gut erreichbar mit der Ubahn und für mich daher sehr praktisch. Dennoch musste sich die Berliner Messe in ihren fünf Jahren Existenz einer zweiten, komplett neuen Location stellen. Ich war daher skeptisch, ob das so gut klappt. Immerhin hat mir das Estrel in den Jahren zuvor gut gefallen und die Trennung fiel schwer. Der allererste Eindruck hat mich dann auch nicht unbedingt umgehauen, denn die Messeräume waren recht versteckt über einem Einkaufszentrum zu finden – nur erreichbar über eine Rolltreppe. Meine Befürchtung war, dass dadurch weniger Leute vor Ort sein könnten. Doch wie es eben so mit Befürchtungen ist, nicht alle werden wahr und die Buch Berlin hat mich bisher immer positiv überrascht. Es waren am Samstag so viele Buchbegeisterte vor Ort, dass ich am Stand kaum eine ruhige Minute hatte. Womöglich lag es auch an der guten Standplatzierung, die wir in diesem Jahr hatten. Meine beste Freundin und Autorenkollegin Stella Delaney und ich standen in der ersten Reihe des Fantasyteils, was uns zusätzlich Aufmerksamkeit brachte. Ein großes Danke an das Orgateam, das in dieser Messe nicht zwischen Verlag und Self-Publisher unterscheidet, sondern logisch sortiert. Wir standen nämlich direkt neben den Kollegen vom Nornennetz, mit denen Stella Delaney zusammenarbeitet. Sie sind eine gut gelaunte und lustige Truppe, die allein schon durch ihre Anwesenheit richtig Schwung in die Messe brachte.

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Trotz all des Lobs gab es jedoch einen Kritikpunkt. Im Vergleich zu den letzten Jahren fand ich die Anordnung recht unübersichtlich. Ob es an den Säulen im Raum lag oder daran, dass es einfach immer mehr Aussteller werden, kann ich nicht genau sagen. Fest steht, ich konnte nicht mehr so gut erkennen, wo welches Genre zu finden war. Ich würde mir sehr wünschen, dass da im nächsten Jahr etwas geändert wird. Vielleicht mit Deckenbannern oder simplen Aufstellern vor den einzelnen Bereichen.

Nun zu meiner persönlichen Erfahrung der Messe 2018. Für mich war das die beste Messe, seit ich dabei bin. Das liegt an den Leserinnen, mit denen ich mich unterhalten konnte, den Bloggerinnen, die Vlog und Fotos gemacht haben, an meinen Freundinnen (Kristina von Tintenmeer und Amalia Frey mit ihrer kunterbunten Mädelstruppe), die für mich da waren und an meinem Partner, der still im Hintergrund Fotos schoss. Ich habe das zweite Jahr in Folge keine Neuveröffentlichung und dachte, kaum jemand wird mich wahrnehmen, aber meine Sorge war komplett unbegründet. Es sind so viele Menschen zu mir gependelt, haben mich angefeuert und mit mir gequatscht. Die Messe ist wie ein großes Buchfamilientreffen. Danke! Das ist einfach nur unfassbar toll.

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Dieses Jahr konnte ich mich auch mal vom Stand losreißen und die Messe erkunden. Erin J. Steens Yoga-Krimi landete dabei in meinem Einkaufskorb genauso wie die Dystopie von Tiefsommer von Jesko Haber aus dem Periplaneta Verlag. Dass ich Stellas Neuveröffentlichung auch mitgenommen habe, brauche ich sicher nicht erwähnen. Ihr Debütroman ist grandios!

Buch Berlin 2019?

Ja, ich werde auch im nächsten Jahr wieder mit dabei sein. Ich plane, mich noch mehr auf meine Zielgruppe zu konzentrieren und die Genre Mystery/Dystopie bei meinen Publikationen in den Vordergrund zu stellen. Kurzkrimis gibt es bis auf Weiteres nicht mehr von mir, dafür gibt es wie eh und je eine Horrorkurzgeschichte pro Jahr. Ein Projekt für 2019 ist fest eingeplant, die Rohfassung ist beinahe fertig, was heißt, die Zeichen stehen auf Grün, dass Roman Nummer drei im Jahr 2019 erscheinen wird. Und ja, ich freue mich wahnsinnig darauf, euch das Buch, wenn alles klappt, zur nächsten Buch Berlin vorzustellen. 😀

Hier nun einige Messeeindrücke, die Baki Pictures für mich eingefangen hat:

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Bis auf Weiteres

++Mika++

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Quellen: Alle Fotos dieses Beitrags sind von Baki Pictures aufgenommen worden. Sie sind sein geistiges Eigentum und dürfen nicht ungefragt kopiert oder verbreitet werden. Bitte fragt ihn direkt, solltet ihr Interesse an den Bildern haben. Einfach über Instagram bei ihm melden. Danke für das Verständnis. 🙂