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Liebster-Blog Award

liebsterawardIch wurde nominiert! Nicht etwa für die Ice-Bucket challenge, ist ja schon out, sondern für den Liebsten-Blog Award. Wer diesen Award nicht kennt, keine Sorge, ich musste auch erstmal Dr. Google um eine schnelle und kompetente Diagnose bitten. Jetzt bin ich schlauer.

Der „Liebster-Blog Award“ ist ein Award für Blogs, die es gerade erst aus den Windeln geschafft haben und die ersten Schritte allein gehen können. Das heißt, sie brauchen noch viel Unterstützung, die sie durch den Award bekommen können. Bedingung ist: Der Blog hat noch unter 200 Followern.


Worum geht es?

Ganz einfach: wirst du nominiert, beantwortest du elf Fragen, die dir von demjenigen gestellt worden sind, der dich nominiert hat. Im Gegenzug nominierst auch du Blogger und denkst dir selbst elf Fragen aus, die beantwortet werden sollen. Ganz wichtig, die Personen verlinken, die dir diese außergewöhnliche Chance geboten hat und nicht vergessen: Die Personen informieren, die du nominierst. Am besten ihr hinterlasst auf deren Blogs einfach einen Kommentar.

Ich bedanke mich für diese wunderbare Gelegenheit bei sarahricchizzi! Schaut mal auf ihrem Blog vorbei. Es lohnt sich.


Und ich nominiere …

Den Japan-Blog einer sehr guten Freundin.

Den Autorenblog von T. S. Bordemé.

Den Rezensionsblog von Tania Folaji.

Den Blog meiner Autorenkollegin Simone Keil.

Meine elf Fragen für euch sind:

  1. Wie kommst du auf die Ideen für deine Blog-Posts?
  2. Wie viel Zeit investierst du gewöhnlich, um einen Post zu veröffentlichen?
  3. Versuchst du in deinen Posts für Leser zu schreiben oder eher für dich?
  4. Wenn du der Welt etwas zurufen könntest, was würde das sein?
  5. Wenn es einen Moment gibt, von dem du selbst sagst, er hat dein Leben verändert, welcher wäre das?
  6. Würdest du das Schreiben jemals aufgeben?
  7. Wenn dich jemand zwingen würde (ich ganz sicher nicht!) dich mit einem Tier zu vergleichen, was für ein Tier wärst du? Ein mysteriöser Rabe, eine anschmiegsame Katze oder …?
  8. Wenn du dir in diesem Augenblick etwas wünschen könntest, was wäre das?
  9. Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?
  10. Trinkst du lieber Kaffee oder Tee oder gar Coca Cola?
  11. Und als letztes: Mitten in der Nacht weckt dich ein unheimliches Grollen, das aus dem Keller kommt. Was tust du?

… was sarahricchizzi von mir wissen wollte …

Was hat dich dazu verleitet einen Blog zu eröffnen?

MtFujiMein erstes Blog habe ich vor fünf Jahren eröffnet, als ich zum ersten Mal zum Austausch in Japan war und dort über meine Erfahrungen berichtet habe. Das war ein Blog für meine Freunde und für meine Familie. Seitdem hat sich viel geändert. Heute will ich mich vor allem mit anderen über das Schreiben austauschen und in meinem Blog über das berichten, was mich bewegt. Ab und an verirre ich mich deshalb doch wieder nach Japan.

Wieso hast du dir diesen Blog Namen ausgesucht?

Weil dieses Blog auch meine Homepage ist und mein Autorenname Mika Krüger dadurch schneller gefunden wird. Es war also eine pragmatische Entscheidung. Vorher hatten meine Blogs eher komplizierte Namen wie „Mikas Tatami“ oder auch „Hintertüren“.

Der Header zu meinem Japan-Blog Mikas Tatami. Mehr schlecht als recht ...
Der Header zu meinem Japan-Blog Mikas Tatami. Mehr schlecht als recht …

Wer oder was inspiriert dich?

Alles, was mir begegnet. Menschen, die ich auf der Straße sehe, Gespräche, die ich irgendwo aufschnappe, Serien, Bücher, Filme, Romane, Bilder. Wenn ich richtig in Fahrt bin, finde ich selbst ein vertrocknetes Blatt auf einer Schiene inspirierend genug, um eine Kurzgeschichte zu schreiben.*

Was ist dein Traumwunsch für dein Leben?

Ich möchte etwas tun, auf das ich stolz sein kann und in dem ich einen Sinn sehe. Um das zu erreichen, möchte ich etwas machen, das Menschen berührt, ergreift, schockiert oder manchmal auch verärgert. Tag ein Tag aus in einem Beruf zu schuften, der mich nicht erfüllt, käme einer Folterung in einem beliebigen Splatter-Film gleich. Darum gehe ich lieber mit dem Kopf durch die Wand und sehe nach, was sich dahinter befindet.

Was ist dein Lieblingsbuch?

Es gibt viele Bücher, die großartig sind. Phillip Roth‘ „Der Menschliche Makel§ oder Antonia Michalis „Der Märchenerzähler“ oder auch Henning Mankels „Der Herr der Winde“, was mir jedoch spontan als erstes einfällt ist „Das letzte Gefecht“ von Stephen King. Als ich mit dreizehn diesen Roman zum ersten Mal gelesen habe, war ich so fasziniert, dass ich unbedingt auch etwas schreiben wollte. Vermutlich wäre mir das Buch inzwischen viel zu lang, aber es hat einen besonderen Platz in meinem Herzen.

Wo möchtest du in 50 Jahren sein?

Hoffentlich lebe ich da noch, dann wäre ich ja schon … Hören wir damit auf. Also, ich möchte gern auf einer idyllischen Insel am Meer sein, wo ich meine alten Beine ausstrecke und auf meinem Ultra-Slim-Book mit automatischer Sprachaufnahmefunktion eine Geschichte aufspreche, da das Tippen mit der Artrose in den Fingern zu anstrengend ist.

Was ist deine Lieblings-Kinderserie aus deiner Kindheit?

Planet der Dinosaurier. Ein Anime. Kennt vermutlich keiner, aber meine Güte habe ich die Figuren geliebt!

PlanetderDinosaurier2
So sah es aus. Schön oder? Andere mochten Pokemon, ich mochte dieses Anime. Hah ….

Was ist ein Zitat, das dich beeindruckt, fasziniert oder glücklich macht?

„Manchmal führen dich Antworten zu noch mehr Fragen.“

Wissen deine Familie, deine Bekannten oder Freunde, dass du ein Blog führst?

Sie wissen, dass ich schreibe und eine Homepage habe, ob sie wissen, dass ich derzeit sehr aktiv bin und regelmäßig Posts veröffentliche? Einige definitiv, andere eher nicht.

Landhaus oder Stadtwohnung?

Ein Landhaus mit direkter Anbindung zur Stadt, aber einem Strand direkt vor der Tür. Wer würde da schon Nein sagen?

Vervollständige den folgenden Satz. Wenn ich schreibe, dann fühle ich mich …

… befreit von allen Ängsten, Sorgen und Problemen, die mich tagtäglich unter sich begraben wollen. Ohne Tastatur oder Stift in der Hand wäre ich vermutlich schon eine Leiche.

+Mika+

*Diese Kurzgeschichte habe ich vor etwa zehn Jahren geschrieben. Sie trägt den Namen „Meavels-Blatt“.

Gedanken-Mix

Ein Zitat, ein Genre und 1.000 Wörter

Fehmarn


Für diese Woche habe ich mir einiges vorgenommen. Ich werde unter bestimmten Vorgaben eine 1.000 Wortgeschichte verfassen und diese hier auf dem Blog veröffentlichen. Da ich gewöhnlich nicht mit Vorgaben arbeite, ist das eine ziemliche Herausforderung. Ihr entscheidet, ob ich etwas Vernünftiges zustande bringe.

Bevor es jedoch losgeht, möchte ich euch vorstellen, welche Vorgaben ich beim Schreiben habe. Denn in den nächsten Wochen werde ich diese Kurzgeschichten des Öfteren hier im Blog veröffentlichen.


Anlass zum Projekt

In wenigen Worten eine Geschichte zu erzählen kann Autoren an den Rand des Wahnsinns treiben. Weshalb? Weil man sich als Autor gern in ausschweifenden Erklärungen verliert und nur ungern Worte, Sätze, Absätze streicht. Mir geht es da nicht anders. Jedes gestrichene Wort lässt mein Herz bluten. Aber: Um eine gute Geschichte zu bekommen, muss gestrichen werden. Darüber sind sich alle einig. Szenen, die keine Bedeutung für den Gesamtkontext eines Buches haben, müssen gnadenlos ausradiert werden, damit der Leser sich besser auf den Inhalt konzentrieren kann. Aus diesem Grund habe ich entschieden, mich an Kürzestgeschichten zu versuchen und euch die Ergebnisse vorzustellen. Damit es nicht langweilig wird, gibt es dazu einige Regeln, die ich nicht brechen darf.


Regel 1: Drei Stunden, eine Kurzgeschichte

Die Uhr tickt, wenn ich die Kurzgeschichten schreibe.
Die Uhr tickt, wenn ich die Kurzgeschichten schreibe.

Ich werde die Kurzgeschichten in drei Stunden schreiben. Sie sind in sich geschlossen, enthalten einen Konflikt und widmen sich einem bestimmten Genre. Wieso die Frist? Ich neige dazu, in einen maßlosen Überarbeitungswahn zu verfallen, weshalb ich manchmal Tage brauche, um eine Seite vollständig fertig zu schreiben. Jeder Satz wird zehn Mal umgestellt und überprüft. Das will ich durch die Frist umgehen. Ihr sollt meine Geschichten unverfälscht lesen können.

Darauf gebracht hat mich das Konzept von South Park. Ich höre euch schon lachen, aber es ist kein Scherz. Jede Folge von South Park wird innerhalb von sechs Tagen erstellt. Das Gute dabei, man bleibt authentisch. Also, ich habe drei Stunden, um eine Kurzgeschichte zu schreiben und zu überarbeiten. Mein Vorteil: Ich kann bis zu 300 Zeichen in der Minute tippen. 😛


Regel 2: Genre und Thema werden per Zufall entschieden

Genreauswahl1
Es gibt acht Genre und acht Zitate. Per Zufall ziehe ich ein Kärtchen und muss dazu eine Kurzgeschichte schreiben.

Ich ziehe aus einem Lostopf ein Genre und ein Zitat. Beides dient mir als thematische Vorgabe für die Kurzgeschichte. Das Genre muss bedient werden und das Zitat muss sich im Text widerspiegeln. Ihr müsst also nicht immer das Gleiche lesen und ich muss mich auch mal aus meinem gewohnten Schema herausbewegen. Welche Genre ich verwende, seht ihr auf dem Foto links.

Was für Zitate verwende ich? Eigentlich alles, was mir so ins Auge springt. All möglichen literarischen Ergüsse aus der Medienlandschaft kommen in Frage. Im Topf sind derzeit Zitate aus Liedern, Aussprüche von Youtubern, kurze Ausschnitte aus der Zeitung und aus Blogs sowie Zitate aus Büchern. Selbst Kommentare von Usern aus Facebook oder Youtube werden verwendet. Wöchentlich stehen acht Zitate zur Auswahl, aber nur eins wird verwendet.

Diese Woche ist die Wahl bereits gefallen. Los geht’s mit dem Genre „Romantik“. und einem Zitat von … (dazu erst, wenn die Kurzgeschichte erschienen ist). Der Countdown läuft 1-2-3-Los!

Bis dahin

+ Mika +

Aktuelles

News: Zwischenstand

An meine Follower, Freunde, Leser,

ich hoffe ihr habt einen angenehmen Montag und einen guten Start in die Woche.

In dieser Woche lasse ich mich vom Wind treiben wie die Samen eines Löwenzahns.
In dieser Woche lasse ich mich vom Wind treiben wie die Samen eines Löwenzahns.

Letzte Woche habe ich einen Blogpost-Marathon hingelegt. Es ist abzusehen, dass ich dieses Tempo nicht halten kann, deshalb werde ich mich auf zwei Posts pro Woche beschränken. Inhaltlich beschäftigen sich die Posts weiterhin mit dem Schreiben, Rezensionen und Dingen, die mich einfach beschäftigen.

Diese Woche erwartet euch eine Rezension (Florian Tietgen: Haus der Jugend) und ein Post über die Geistergeschichte der japanischen Hausangestellten Okiku, die mich zu einer Kurzgeschichte inspiriert hat.

Außerdem werde ich euch mit literarischem Inhalt überfallen und wöchentlich eine 1.000 Wortgeschichte veröffentlichen. Was damit genau gemeint ist, dazu dann in der nächsten Woche mehr.

In dem Sinn, lasst euch nicht von der Hitze erschlagen. Lieber Sonne als vierzehn Tage Regenwetter.

+ Mika +