Gedanken-Mix

Pünktlich zum ersten Advent ist die Schlacht geschlagen …

… zumindest vorerst …

Zuerst einmal, wünsche ich euch allen einen wundervollen ersten Advent! Genießt den Sonntag und lasst euch nicht vom Schnee nicht in die Knie zwingen.

Nun zum Schreibmonat November: Für mich ist der NaNo in diesem Jahr beendet. Die 50.000 Wörter waren schon am Dienstag geschafft, aber ich wollte gemeinsam mit meiner Kollegin Stella Delaney über die Ziellinie springen. Das haben wir dann gestern gemacht und auf der NaNo Homepage unseren Text validiert. Ich bin nun also ein „Gewinner“.

Es war für mich ein erfolgreicher Monat mit Höhen und Tiefen. Meine Hauptfiguren Neel und Rina sind mir mit jeder Seite mehr ans Herz gewachsen, entpuppten sich jedoch als selbstständige Menschen, die ohne mich zu fragen, ihren eigenen Kopf durchsetzten. Meinen Plot musste ich dadurch jedoch nach zwei Wochen über den Haufen werfen. Die gut durchdachte Planung war dahin. Ich wollte eine Antagonistin, die von oben her beeinflusst wird und habe nun eine Frau, die im Hintergrund alle Strippen zieht. Mir schwebte eine Hauptheldin vor, die ängstlich und stur sein sollte, nun ist Rina eine Frau, die ohne zu zögern ihren Willen durchsetzt. Hatte ich geplant, dass es nur zwei Hauptpersonen gibt, sind es inzwischen vier.

Das schnelle Schreiben hat mich davon abgehalten, viel über die Struktur meines Werkes nachzudenken. Es hat sich verselbstständigt und mich gerade deshalb ständig auf Trab gehalten. Leider bringt diese Art des Schreibens auch einen großen Nachteil mit sich: Das Werk ist nun chaotisch. Ehe ich es irgendjemandem zum Lesen geben kann, muss ich dringend und ich meine DRINGEND alles überarbeiten … Diesen grauenvollen Arbeitsschritt werde ich im Januar beginnen, denn bisher ist mein Projekt noch gar nicht fertig. Der große Showdown steht meinen Hauptfiguren noch bevor. Drückt mit also die Daumen, dass ich trotz beendetem NaNo die Euphorie nicht verliere.

Im Dezember werde ich mich wieder mehr meinem Blog widmen, euch mein Projekt näher vorstellen und eine Schreibpause einlegen.

Und ich freue mich auch mit meiner Kollegin Sarah Richizzi, die ihren NaNo schon einige Tage vor mir beendet hat. 🙂

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Bis dahin

+ Mika +


Beitragsbild: Mika M. Krüger

Aktuelles, Gedanken-Mix

Wenn vierzig Leute gleichzeitig schreiben

… Erfahrungsbericht zur Nacht der Wilden Worte …

Inzwischen sind drei Wochen im Schreibmonat November vergangen. Jeder hat seine eigenen Erfahrungen gesammelt, ist verzweifelt, noch immer euphorisch oder bereits routinierter Wortzähler. Ich für meinen Teil spüre eine Mischung aus allen drei Aspekten. Euphorisch, weil ich schon die Hälfte meines Romans auf Papier habe. Verzweifelt, weil die Struktur einfach nicht hinhaut. Routiniert, weil ich täglich mindestens eine Stunde für das Schreiben investiere. Vorletztes Wochenende konnte ich im Rahmen des NaNo endlich ein paar meiner Schreibkollegen bei der „Nacht der wilden Worte“ persönlich treffen.


Die Nacht der wilden Worte

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Schon mal in einem Raum mit vierzig Leuten gesessen, die alle fleißig und schnell auf ihren Tastaturen tippen? Nein. Ich bis zum vorletzten Wochenende auch nicht, aber es ist ein grandioses Gefühl, kann ich euch sagen. Vom 14.11. bis zum 15.11. fand in Hamburg die „Nacht der wilden Worte“ statt. Schreibende NaNos aus ganz Deutschland fanden sich zusammen, tauschten sich aus, philosophierten über das Schreibhandwerk und tippten einige Wörter in ihrem derzeitigen Projekt. Sechs Stunden lang wurden aus uns einsamen Wölfen und Wölfinnen Gemeinschaftstiere, die alle ein Ziel verfolgten: So viel zu schreiben wie nur möglich. Kein Wunder also, dass man an den Vierertischen auch gegeneinander antrat. Wer schreibt in welcher Zeit wie viele Wörter, war das Gebot der Stunde.

Der Veranstaltungsort tat sein Übriges, um mich in die richtige Schreibstimmung zu versetzen, denn getippt wurde nicht in einem Café, sondern in der Pauluskirche in Hamburg. Draußen war es kalt und finster, Nieselregen lag über der Stadt und wir saßen bis zur Mitternacht in einer Kirche bei Tee, Kaffee und Baguettes. Daran könnte ich mich glatt gewöhnen.

Was die Stimmung des Abends betraf, gehe ich mit gemischten Gefühlen nach Hause. Die Autoren waren ausgelassen, konzentriert, hoch motiviert und sehr gesprächig, aber der Wettbewerbscharakter war nicht mein Fall. Es gab WordWars, das heißt in 15 Minuten wurde wie verrückt drauflos getippt und danach gezählt, wie viele Wörter man geschafft hat. Derjenige mit den meisten Worten bekam anerkennenden Applaus. Ergänzt wurde das Programm durch Speed Datings, in denen es im Grunde auch darum ging, in 15 Minuten so viel zu schreiben wie möglich, um sich danach mit den anderen Autoren darüber auszutauschen. Da hätte ich mir beispielsweise gewünscht, dass wir uns gegenseitig das Geschriebene vorlesen, um über den Inhalt diskutieren zu können. Dem war jedoch nicht so. Es geht ja beim NaNo bekanntlich darum, die Geschichten voranzubringen und nicht über Kritikpunkte nachzudenken. Schade war es trotzdem, denn ich bin immer interessiert daran, was der Einzelne so aufs Papier bringt.

Außerdem gab es noch eine Tombola, Poster auf denen jeder seine liebsten Zitate, Ziele des Abends oder seinen Wordcount eintragen konnte. Mein persönliches Highlight war allerdings der Pep Talk von Andreas Eschbach, der auf einer A4 Seite zusammengefasst hat, warum der Mittelteil eines Romans immer der schwerste ist. Man weiß eben einfach nicht, welchen Weg man genau einschlagen soll, um zum Ziel zu kommen.

Gegen Null Uhr löste sich alles langsam auf. Einige Wenige blieben bis zum Schluss und kümmerten sich darum, dass das Kaffeekränzchen der Omas am nächsten Tag wie gehabt stattfinden konnte und keine Schreibnachtüberbleibsel (was für ein Wort) zurückgelassen worden.

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So sah der Raum aus, den wir für die Schreibnacht zur Verfügung hatten. Man sieht, alle schreiben fleißig.

Fazit: Unter Druck schreiben ist …

… nicht mein Ding. Während einige gerade durch die WordWars angespornt waren, so schnell wie möglich ihren Text voranzubringen, war ich durch den Druck wie blockiert. Ich wollte mit den Teilnehmern sprechen und erfahren, worum es in ihren Geschichten geht, denn daher nehme ich meine Motivation. Von Geschichten zur Erinnerung an die verstorbene Mutter, über Dreiecksbeziehungen, Young Adult und eine Fanfiction von „Alles steht Kopf“ war alles vertreten. Ich fühlte mich mit meinem Science-Fiction Projekt, das zumindest etwas gesellschaftskritisch sein möchte, weniger kreativ als einige meiner Kollegen/Innen im Raum. Alles in allem war die Schreibnacht für mich eine grandiose Erfahrung. Da war selbst die Überraschung mit der Bahn vergessen. Auf der Hinfahrt nach Hamburg hieß es nämlich in Uelzen: Überspannungsschaden, bitte pressen sie sich mit aller Kraft in den SEV. Nun gut, das bin ich ja von der Tokioter Rush Hour gewöhnt.

Ich danke allen, die diesen Abend zu einem Erlebnis gemacht haben und möchte mich im Besonderen bei meiner Gastgeberin Johanna bedanken, die mich bei sich aufgenommen hat 🙂 Ich hoffe, man sieht sich bald wieder.

+ Mika +

PS: In der dritten Woche des NaNo hatte ich tatsächlich einen ernsthaften Hänger. Ich würde es nicht Schreibblockade nennen, aber die ersten Zweifel am Sinn meines Projektes haben sich eingeschlichen. Das habe ich zum Glück überwunden und inzwischen bin ich bei 45.000 Wörtern angekommen.

Gedanken-Mix

Wo wir Inspiration finden

Mein heutiger Blogeintrag möchte mit euch auf Entdeckungsreise gehen. Wir suchen gemeinsam Inspiration, denn dass diese tatsächlich vom Baum fällt wie auf meinem Beitragsbild ist in der Regel nicht der Fall. Damit wir von irgendetwas inspiriert werden können, müssen wir Neues wagen, suchen und unermüdlich Ausschau halten. Inspiration kann sich hinter jeder Ecke verstecken, ob in Form von Musik, Bildern, Romanen, dem Alltag oder einer erlebnisreichen Reise. Wenn man geübt genug ist, kann man selbst aus dem unsinnigsten Ding etwas machen, was später die Grundlage für etwas Großes ist. Da ich auf Tipps zum Finden von beflügelnden Momenten verzichten will, stelle ich euch heute drei Dinge vor, die mich in den letzten Wochen kreativ unterstützt haben. Mal sehen, ob ich euch mit meiner Auswahl überraschen kann.


Dokumentationen sind nicht immer was für Langweiler

Ich habe keinen Fernseher, da ich auf Familiendramen a lá RTL keine Lust mehr habe. Vielleicht geht es auch ähnlich. Aus dem Grund habe ich mir angewöhnt, Dokumentation auf Youtube zu schauen. Meine Vorliebe liegt bei Dokus über Straftäter wie Ted Bundy. Sie gehen oft auf psychologische Details des Täters ein und machen einem klar, dass jeder Mensch ein Mörder sein könnte. Verstörende Vorstellung, aber das ist ein anderes Thema. Während meiner Dokusession entdeckte ich dann den Titel „Kannibalen auf dem Medusafloß„. Genau das Richtige für mich. Im Zentrum der Dokumentation steht das Ölgemälde von Théodore Géricault „Das Floß der Medusa“, das Schiffsbrüchige auf einem Floß zeigt. Er hat es zwischen 1818 bis 1819 gemalt:

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Die künstlerische Überzeichnung der Szenerie täuscht darüber hinweg, dass es sich bei dem Bild um brutale Realität handelte. Denn das grauenhafte Bild ist vom Künstler nicht etwa frei erfunden worden, sondern zeigt einen Vorfall, der sich tatsächlich ereignet hat. Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen, möchte ich kurz zusammenfassen, worum es ging: Die Fregatte La Méduse sticht 1816 in See. An Bord sind Edelmänner, Familien und Matrosen zugleich. Als das Schiff an der afrikanischen Küste auf eine Sandbank aufläuft, rettet sich ein Teil der Passagiere in Rettungsboote. Doch nicht alle finden Platz. Die entbehrliche Crew, 151 Mann, wird auf ein Floß verfrachtet, das behelfsmäßig zusammengezimmert worden ist. Obwohl es das Ziel ist, das Floß an Land zu ziehen, gelingt dies nicht und die Menschen darauf werden der See überlassen. Nach 14 Tagen auf dem offenen Meer, ist endlich Land in Sicht, doch von den 151 Personen leben nur noch 15. Von Kannibalismus ist die Rede, von Mord und menschenunwürdigen Bedingungen.

Die Dokumentation schildert jedoch nicht einfach nur den Vorfall. Es geht um Géricaults fanatische Sucht ein Meisterwerk zu schaffen. Darum, wie das Floß in der Realität hätte aussehen können und wieso es nicht verwunderlich war, dass am Ende der Reise nur noch eine Handvoll Männer übrig blieb. Der Vorfall wird aus der Sicht des Künstlers, des Forschers und der Männer genau dargestellt.

Ganz unweigerlich begann ich beim Konsum der Dokumentation mir zahlreiche Fragen zu stellen. Werden wir fähig im Angesicht des Todes über unsere menschlichen Grenzen zu gehen, weil Hunger uns besiegt? Treibt und Enge und Not in einen Sog aus Panik? Töten wir, damit wir selbst überleben können? Eine schaurig reale Geschichte, die für mich aus psychologischer Sicht genügend Stoff hergeben würde, um einen Roman zu schreiben. Kein Wunder, dass der Künstler beinahe besessen von seinem Gemälde war …


Kurze Animationsfilme: Alles nur Trickfilmquatsch, oder?

Eine meiner liebsten Inspirationsquellen sind seit jeher Animationsfilme. Bevor ich darauf jedoch näher eingehe, schaut euch einfach mal dieses Video an. Es gehört zu meinen Favoriten und spricht für sich. Zur Länge: Mehr als zehn Minuten sollte es nicht dauern.

Nun mein Kommentar: Ist euch etwas aufgefallen? Genau, es wird gar nicht gesprochen. Animationsfilme, wie die früheren Versionen von Mickey Mouse funktionieren ohne Gespräche. Sie leben allein von Bildern, Musik und der Gewalt dessen, was diese uns erzählen. Innerhalb von wenigen Minute reiht sich eine Szene an die nächste und wir verstehen sofort, worum es geht. Oder war euch nicht klar, dass das da im Video Tod und Leben oder Winter und Sommer sind? Dazu brauchtet ihr niemanden, der mit dem Finger drauf zeigen und sagt: „Ey, guck mal, die sieht aus wie Sommer.“ Es wird mit unserer Vorstellungskraft gespielt und eine Geschichte erzählt, die schockierend und anrührend zugleich ist. Tod und Leben halten sich die Hand, doch sie treffen sich nie. Für mich ist das ganz großes Kino und veranschaulicht, was ich mir unter „show, don’t tell“ vorstelle. Ein Satz, der in der Schriftstellerei gern mal einem Stoßgebet gleich von sich gegeben wird. Es ist nicht wichtig, zu sagen, was passieren wird oder hätte passieren können, wichtig ist, es zu zeigen.


Beeindruckende Persönlichkeiten: Noella Borie und Faceless Neil

Erst gestern bin ich auf die Künstlerin Noella Borie und ihren „Faceless Neil“ gestoßen (Faceless Neil und seinen Kumpel Manny seht ihr oben). Gestartet bin ich bei einen Kurzanimationsfilm, dessen Hauptperson sich als „Neil“ entpuppte. Da der Protagonist meines derzeitigen Romanprojekts ähnlich heißt (Neel) wurde ich neugierig. Einige Kurzfilme und etliche Internetbesuche später war ich dann schlauer. Noella Borie startete ihr Projekt „Faceless Neil“ 2009. Es war ursprünglich eine Hausaufgabe im College, die sie so lieb gewann, dass sie einen Film drehen wollte. Ganz im Stil von Stop-Motion-Animation wie bei Filmen von Tim Burton bekannt. Mit Hilfe einer Crowd-Funding Aktion sammelte sie genügend Geld, um sich ein kleines Stück vom Traum zu erfüllen. Die erste Szene ihres Films wurde 2014 umgesetzt.

Aber was ist das jetzt eigentlich für ein merkwürdiger Junge ohne Gesicht? Der arme Neil hat sich offensichtlich zwischen der Welt der Toten und Lebenden verirrt und dabei auch noch sein Gesicht verloren. Zurückgeblieben sind nur leere, schwarze Augen. Da er natürlich nicht so bleiben will, macht er sich auf die Suche nach einem neuen Gesicht. Im Gepäck einen gesprächigen Geist in Gestalt einer Schlange. Klingt verrückt? Natürlich klingt es das, aber schon allein deshalb ist es Inspiration genug. Und mal ehrlich, wer so verbissen an seinen Traum glaubt und selbst fünf Jahre nach der ersten Skizze seines Projekts nicht aufgegeben hat, der kann nur bewundert werden.

So und nach all dem Gerede über meine Quellen der Inspiration interessiert mich jetzt, was euch beflügelt hat? Gibt etwas, was euer Kopfkino in Gang setzt, sodass ihr einfach nicht mehr aufhören könnt, an einer Idee festzuhalten?

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende

+Mika+

PS: Mein nächster Beitrag wird voraussichtlich Dienstag erscheinen. Darin geht es um die „Nacht der wilden Worte“ in Hamburg. Es ist eine Schreibnacht, die morgen ab 18 Uhr im Rahmen des NaNoWriMo veranstaltet wird. Ihr dürft also gespannt sein.


Quellen:

Beitragsbild von Flickr.com

Dokumentation „Kannibalen auf dem Medusafloß“

Faceless Neil Homepage

Noella Borie bei Kickstarter und Vimeo Channel

Aktuelles

Ein Wort aus der Kreativwüste …

Es ist eine Tragödie, denn seit drei Monaten habe ich mir das Schreiben verboten. Ich habe mir verboten, mich in den sozialen Netzwerken auszutoben. Ich habe mir verboten, zu sein, was ich eigentlich sein will, nämlich Autorin. Nicht etwa, weil ich krank bin oder Ruhe brauche, sondern weil ich meine Master-Arbeit schreibe. Und schon das Wort „Master-Arbeit“ löst in mir ein unwohles Gefühl aus. Seit sechs Monate schleppe ich diese Arbeit mit mir herum und zwinge mich, die sechzig Seiten über Wortschatzarbeit im Deutschunterricht zu füllen. Inzwischen bin ich ausgebrannt und der Weg bis hierher kommt mir vor wie ein endloser Marathon in der Wüste. Ohne Wasser, ohne Nahrung.

Meinen momentanen Gemütszustand habe ich im folgenden Bild verewigt:

Meatthemoment
Das Ziel ist unerreichbar und leider kann ich nicht fliegen.

Aber! Es ist fast vorbei. Nur noch eine Woche und ich bin einen Schritt in die Freiheit gegangen. Ich bin ausgemergelt und müde, aber es ist so gut wie vollbracht. Nach acht Jahren Studium kann ich euphorisch in die Zukunft blicken. Oder?

So einfach ist es natürlich nicht, denn derzeit bestreite ich meinen Lebensunterhalt mit einem mehr oder minder guten Job und will eigentlich nur eins: schreiben. Denn noch einen Monat länger in der derzeitigen Starre halte ich nicht aus. Es muss etwas passieren mit mir und meinem Leben, ansonsten ende ich tatsächlich als vertrocknete Leiche, begraben unter einem Haufen Sand.

Deshalb, liebe Leser, kann ich euch mitteilen, es regt sich etwas. Und ich muss zugeben, völlig untätig war ich in den letzten Monaten nicht. Regeln sind ja dazu da, um sie zu brechen und ich habe das Verbotene angerührt und einige Zeilen geschrieben. Diese werden demnächst in der kostenlosen Anthologie „Kurze Geschichten für Zwischendurch“ erscheinen. Mit 1000 Zeichen sollte eine Short-Short-Story erzählt werden, die man ganz einfach bei einem Kaffee oder in der Bahn lesen kann.

Meinem Genre entsprechend, habe ich mich für Mystery entschieden … und eine Prise Verrücktheit gibt es gratis dazu. Kristallene Realität nennt sich das Ganze und ist so ungewöhnlich wie der Titel. Ende August wird die Anthologie erscheinen. Habt also Geduld mit mir. Ich bin ein langsames Tierchen und habe sensible Fühler.

So oder so ähnlich stelle ich mir die Protagonistin meiner neuen Kurzgeschichte vor. Ist sie wirklich real?

Bis bald, + Mika +