Wieso wir schreien müssen, um gehört zu werden

Ich halte nichts davon, auf einen fahrenden Medienzug aufzuspringen, aber ich kann einfach nicht mehr schweigen. Mehrfach saß ich in den letzten Monaten vor meinem Bildschirm und habe mich gefragt, ob ich es wagen soll, einen Kommentar zu alldem zu machen, was ich in letzter Zeit beobachtet und erlebt habe. Ich habe es gelassen. Aus Angst, ich könnte anecken. Stattdessen habe ich ein Buch geschrieben, was alles kritisiert, was mir sauer aufstößt und vermutlich ecke ich damit auch an. Aber das bin ich. Ich bin wohl eine Moralistin und ein Gutmensch, zwei Wörter, die heutzutage belächelt werden. Inzwischen ist mir das egal.


Starten wir mal von vorn. Am 09.11. um 6:30 bin ich mit dem Gedanken aufgewacht, dass nun eine Frau Amerika regieren wird und obwohl ich Hillary Clinton nicht viel abgewinnen kann, dachte ich: „Na ja, sie ist wenigstens eine Frau.“ Das wäre ja mal was für die USA gewesen. Doch stattdessen öffne ich Google und sehe: 244 Stimmen pro Trump. Ich dachte, ich träume. Ich dachte, das ist ein verdammt blöder Scherz. Aber nein, das war es nicht. Absolut nicht. Zwei Stunden später wurde verkündet: Donald Trump wird aller Wahrscheinlichkeit nach der neue Präsident eines Amerika, das ich als Teenagerin geliebt habe. Dazu mal folgendes Zitat:

Michael Moore vor der US-Wahl: „Remember back in the ‘90s when the people of Minnesota elected a professional wrestler as their governor? They didn’t do this because they’re stupid or thought that Jesse Ventura was some sort of statesman or political intellectual. They did so just because they could. Minnesota is one of the smartest states in the country. It is also filled with people who have a dark sense of humor — and voting for Ventura was their version of a good practical joke on a sick political system. This is going to happen again with Trump.“ (Übersetzung unten)*

Ein Rassist. Ein Dummschwätzer. Ein Sexist. Ein Lügner. Ein Mann, der nichts darauf gibt, was andere über ihn denken oder sagen wird Präsident. Michael Moore hatte Recht. Er wirft mit Parolen um sich und will Amerika wieder „groß“ machen. Dass dieses Land gerade mit ihm an der Spitze keine Chance auf ein Großwerden hat, wenn das gesamte Ausland nur den Kopf schüttelt, scheint da wohl keine Rolle zu spielen. Selbst Stephen King hat die Schnauze voll:

Doch was sich da im Großen abspielt, sehe ich beinahe täglich im Kleinen. Ich habe mich stets geweigert, zu akzeptieren, dass Menschen, die über Leichen gehen (#Totenläufer, ja, das ist tatsächlich Thema in meinem Buch), mehr Erfolg haben als andere. Ich habe mir gesagt, wer ehrlich, offen und freundlich ist, der wird für dieses Verhalten belohnt – irgendwann. Denn man kann doch nur dankbar sein, wenn jemand Rücksicht nimmt und sich bemüht, oder? Leider ist das falsch. Wer irgendetwas in einer völlig überfüllten Welt erreichen möchte, muss schreien, um gehört zu werden. Er muss sich auf den Marktplatz stellen, ein Podest nehmen und lauthals brüllen, am besten etwas Unsinniges, damit jeder erst einmal aufmerksam wird. Denn erst danach kommt das Interesse.

Das ist keine Neuigkeit, ich weiß, aber was das im Detail bedeutet, lerne ich jeden Tag ein Stück mehr. Ich musste sehen, wie Freunde von mir, die sich seit Monaten abstrampeln, vom Staat Deutschland einen A****tritt bekommen, während in Dresden Menschen gegen Einwanderer hetzen, die morgens ihr erstes Sterni öffnen (nicht alle sind so, das ist mir bewusst). Ich habe gesehen, wie Leute mit einem sehr guten Abschluss nicht ernst genommen werden, weil sie nicht selbstbewusst genug sind (WTF!). Ich lese Kommentare in den Medien, die alle gleich klingen und nur ein Ziel haben: aufrütteln. Ich muss erleben, wie Menschen in den Himmel gelobt werden, die in Wirklichkeit eine Maske tragen und sich selbst feiern. Ich habe Bilder auf meiner Instagram Seite von jungen Frauen, die sich in Pose legen, in der Hoffnung, für ihre gefakte Schönheit ein Minimum an Aufmerksamkeit zu bekommen. Brust raus und wie ein bisschen naiv gucken (Entschuldigt meine Wortwahl). Der Schüchterne, der Landschaftsfotos oder Bilder von Horizonten teilt, vielleicht sogar ein kleines Atelier eröffnet, ist nichts wert, denn er ist langweilig. Ja richtig, das ist langweilig. Viel zu gediegen. Genauso der Politiker, der sich für mehr Menschlichkeit einsetzt, der ist auch nichts wert. Ganz gleich, ob er ehrenvolle Motive hat. Donald Trump, der auf die Kacke haut, ist der Held der Nation. Gehasst oder geliebt, etwas dazwischen gibt es nicht. Er provoziert, stachelt die Menschen an und Viele finden genau das toll. Er ist ja wenigstens authentisch und nicht verblendet. Ich frage mich, weshalb jemand, der guten Motiven folgt, automatisch weniger authentisch sein soll. Und wieso lassen sich so viele vom Zorn anstecken? Ist es wirklich, so, dass manche nur noch dadurch richtig lebendig sein können?

Ich kann nicht ausdrücken, wie schockiert ich über all das bin. Wer meine Bücher liest, wird annehmen, ich sei ein sehr düsterer Mensch, der schwarz malt. Tatsächlich bin ich genau das Gegenteil. Ich laufe oft durch die Straßen, schaue hoch zu den Bäumen und freue mich über die Farben, das Licht, den azurblauen Himmel. Wenn mir eine streunende Katze entgegenläuft, hocke ich mich auf den Boden, halte ihr die Hand hin und wenn sie sich streicheln lässt, obwohl ich völlig fremd bin, spüre ich stets einen Moment von vollkommener Glückseligkeit. Ich liebe den Duft von Kaffee am Morgen und kann stundenlang auf einer Wiese sitzen, um mich herum das Geräusch von Wind. Das ist Schönheit, das ist unsere Welt, und sie gefällt mir genau so. Alles andere bleibt hoffentlich Fiktion.

 

EinsameInsel

So friedlich kann es sein. Einfach mal ein bisschen am See entspannen.

Vor einigen Tagen erst stand ich in der Straßenbahn und lauschte auf ein Gespräch zweier älterer Frauen. Die Bahn brauchte etwa fünf Minuten länger als geplant. Plötzlich fingen die beiden an, sich lautstark über diesen Umstand zu ärgern. Dass man das nicht ordentlich abwickeln kann mit den Bahnen. Dass die Bahn immer erst wartet, ehe die andere wegfährt (durch Baustellen bedingt). Im Westen sei ja alles besser, da ist alles strukturiert und das Gesundheitssystem funktioniert. Sie sind frustriert und lassen das raus. Aber vor allem halten sie fest zusammen, obwohl sie einander nicht kennen. Sie haben eine gemeinsame Basis geschaffen und verstehen sich auf dieser sofort. Wut und Aggression sind ihre Gemeinsamkeit. Und unwillkürlich frage ich mich, ob das funktioniert hätte, hätten sie sich zum Beispiel darüber gefreut, dass sie genügend Geld für ein Ticket haben. Hätte das eine gute Gesprächsgrundlage geboten? Nein, vermutlich nicht.

Wir wollen, dass unsere Stimme gehört wird und deshalb werden wir laut. Alles andere ist nebensächlich. Dabei sind jene Menschen, die darüber lachen, wenn sie zu spät kommen oder auf die Nase fallen, die angenehmeren. Es sind jene Menschen, mit denen man stundenlang zusammensitzen kann und redet, weil es einfach Spaß macht und unkompliziert ist. Diese Art von Menschen wird grenzenlos unterschätzt und man findet sie viel zu selten, oder verbergen sie sich einfach nur?

Ich für meinen Teil habe entschieden, zumindest in Punkto Politik meine Haltung zu ändern. Ich werde nicht mehr still zusehen, aus Angst anzuecken. Ich poste auf meinem Facebookprofil inzwischen fiktive Slogans und Zitate, die vermutlich einige erschrecken oder abstoßen werden, aber wisst ihr was: Dann ist es so. Wenn ein Mensch als zukünftiger Präsident sagen darf: „Wir bauen eine Mauer, damit keine Einwanderer mehr kommen.“ oder „Hillary Clinton ist eine bitch.“ Dann darf ich auch sagen: „Wer einen Rassisten unterstützt, blendet die Realität aus. Denn die Probleme verursachen nicht die anderen, sondern er selbst.“

Und damit verabschiede ich mich von euch und lege euch den Postillon ans Herz: Historischer Sieg: Donald Trump zieht als erster Clown ins Weiße Haus ein

+Mika+


Quellen:

*Erinnert ihr euch an die 90ger, als die Leute von Minnesota einen professionellen Wrestler als ihren Goveneur gewählt haben? Sie haben es nicht getan, weil sie dumm waren oder dachten, dass Jesse Ventura eine Art Staatsmann wäre oder ein politischer Intellektueller. Sie haben es getan, weil sie es konnten. Minnesota ist einer der cleversten Staaten dieses Landes. Er ist außerdem mit Menschen bevölkert, die einen Sinn für schwarzen Humor haben – und für Ventura zu stimmen, war ihre Version eines Witzes, den sie über ein krankes politisches System machten. Genau das wird auch mit Trump passieren.

http://michaelmoore.com/trumpwillwin/

9 Gedanken zu “Wieso wir schreien müssen, um gehört zu werden

  1. Du sprichst mir aus der Seele. Manchmal fällt es schwer, den Glauben in die Menschheit nicht zu verlieren, in letzter Zeit leider immer häufiger.

    Ich Frage mich immer, was Aliens über uns denken würden, wenn sie auf unsere Spezies stoßen. Ein besonders schmeichelhaftes Bild würden sie nicht bekommen 😦

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    • Christian, danke für deinen Kommentar. Ja, das geht mir ähnlich. Gerade eben habe ich gelesen, dass 1/3 der Hispanics für Trump gestimmt haben. Und das vermutlich, weil sie sich von Clinton als Minderheit vorverurteilt fühlten (als wären sie keine Amerikaner), sich als Amerikaner nicht durch Trump beleidigt fühlten und gegen Korruption sind. Das stimmt mich wirklich nachdenklich. Und erinnert mich an ein Gespräch mit einem Einwanderer, das ich mal vor längerer Zeit hatte. Er war nämlich für stärkere Kontrollen an den Grenzen. Wieso? Weil er aus Polen kam und als Europäer überzeugt war, so eine Kontrolle beträfe ihn ja nicht, sondern andere. Und er sei eben ein echter, ein guter Einwanderer. Ich finde diesen Gedankengang verquer, aber gut … Den Glauben an die Menschheit habe ich nicht verloren, aber wahrscheinlich sind die Besten einfach leise. So wie wir es aus der Schule kennen. Auffallen tun die Angeber, Clowns oder Schönheitsköniginnen.
      Nun, die Aliens sitzen vermutlich in ihrem Raumschiff und lachen, weil sie hoffen, bald ohne Invasion die Welt für sich zu haben………
      Grüße
      Mika

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      • Ich habe die These, dass die meisten Amerikaner, insb. die ganzen Trump-Wähler, vergessen haben, dass die USA zu 99% aus Immigranten bestehen … was irgendwie erschreckend ist.

        Jetzt, wo ich drüber nachdenke, erinnert mich das an Gangs of New York, wo die „Natives“ (3. oder 4. Generation in den USA) gegen die irischen Immigranten vorgehen. Geschichte ist dazu verdammt, sich zu wiederholen.

        Und ja, die Aliens lachen vermutlich über uns. Ich stelle mir die beiden Aliens aus den Simpsons vor, die immer die Erde beobachten und auf ihre Chance warten, die Invasion zu starten.

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  2. Hi,

    Danke für Deinen ehrlichen Rant. Ich bin aufgewacht da hat mir Google schon gesagt „Donls Trump hat die Präsidentschaftswahl gewonnen“.
    Dieser kurze Moment davor, in dem der Bildschirm laden musste und ich dachte „Es ist eh Hillary… oder sollte sich die Welt, seit ich geschlafen habe, komplett verändert haben?
    Und dann war ich auch erstmal ungläubig.
    Nachdem ich die Stimmen und Reaktionen aller Leute gesehen hatte, denen ich so folge (alle geschockt, die Sache irgendwie zu verarbeiten versuchend) habe ich mich ein wenig besser gefühlt. Auch der Gedanke, dass eigentlich die Mehrheit der Amerikaner Hillary (oder leider einen Drittkandidaten, jedenfalls nicht dieses Arschloch) gewählt haben, hilft mir ein wenig mit dem Glauben an die Menschheit.
    An dem Morgen bin ich durch die Straßen gelaufen und dachte: Seid ihr nicht alle besorgt? Aber vielleicht ist es doch auch nur meine Filterbubble an Menschen. Ich saß in einem Arztwartezimmer und die Patienten plauderte mit der Schwester, die immer allen Kaffee anbietet, über ihren letzte Ägypten- oder Türkeiurlaub, über ihre Katzen, über ihren Garten… Und ich fand es so seltsam. Wie konnte man an diesem Morgen über etwas anderes als das Wahlergebnis nachdenken? In der Mensa hat man dann von links und rechts die Gesprächsfetzen gehört: „Trump…“, „Amerika…“, „Ich bin gestern bis 5 Uhr aufgeblieben…“
    Alles an dem Tag hat sich mir ziemlich eingeprägt. Als wäre ich mir sicher das man später einmal darüber sprechen wird, was man nach dieser Nachricht getan hat.

    Und sorry, ich muss mal noch etwas komplett anderes schreiben. Ich habe vorhin einen neuen Blogbeitrag fertig gemacht und habe Dich für den Liebster Award nominiert. Es ist ein Tag mit dem man seine Lieblingsblogs nennt und ein paar fragen herumschickt.
    http://lohntdaslesen.de/liebster-award
    Wenn Du magst kannst Du ja mitmachen. Vielleicht bringt es Dich auf andere Gedanken, wenn Du auf andere Gedanken gebracht werden möchtest.
    Ich habe leider nicht gefunden, ob Du schon mal nominiert wurdest oder ob Du Tags überhaupt magst. Ist es Absicht dass Dein Blog keine Suchfunktion hat? Ich dachte erst, das wäre nur bei der mobilen Version so, aber auch bei Desktop-Ansicht habe ich keine gefunden.

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  3. Ich frage mich seit Jahren, ob dieser soziale Zynismus, in dem einem kackegal ist, wen man wählt und wie viele Menschen weltweit sterben daher kommt, dass wir in unseren hochentwickelten Ländern so weniges zu verlieren haben. Die meisten Deutschen haben in ihrer Lebzeit keinen Krieg erlebt, die Amerikaner führen solche nur anderswo, nie da wo sie selbst mehr als ein paar vergötterte Soldaten verlieren könnten. Wir sind nie an unsere Grenzen gegangen, und das schlimmste, was man sich vorstellen kann, ist dass das nette Restaurant an der Ecke zumacht. Wenn man selbst nie in Gefahr war oder ist, verliert man den Blick dafür, was einem gefährlich werden kann, sieht Gefahren vielleicht auch dort wo sie nicht sind (fremde Kulturen, oh Schreck), und verkennt nicht, dass das vermeintlich Bekannte, Traditionelle einen mit sich in den Untergang reißen will (eine Gesellschaft, die stillsteht, stirbt).

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    • Danke! Du hast Recht. Bester Satz: „fremde Kulturen, oh Schreck“. Ja, ich erschrecke mich auch manchmal. Z.B. Wenn ich am Montag an einem Pegida Wagen vorbeilaufe, den Kopf schüttele und man mich deshalb anpöbelt… Wie kann ich auch so etwas Provokatives tun? Das ist ein tätlicher Angriff mit Körperverletzung! Oh, Schreck!

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  4. Hi Mika,
    wir sind alle geschockt von dem Wahlergebnis in den USA und du hast dafür schon die richtigen Worte gefunden um den Frust abzulassen, da ist nichts mehr hinzuzufügen.

    Aber wer die Verhältnisse in den Staaten kennt, der hat das – ebenso wie es bei Michael Moore
    ( http://michaelmoore.com/trumpwillwin/ danke für den link …sehr lesenswert!) hervorragend beschrieben ist – leider schon während des Wahlkampfes befürchtet. Es ist schon so, dass die Masse gerne einfachen Parolen folgt, Versprechungen bejubelt. Nicht nur in den USA, auch in Deutschland (Pegida!) Front National (Le Pen in Frankreich) in den Niederlanden. in Dänemark, in der Türkei…überall Populismus und die Gefahr der Diktatur. Nicht der Einzigen auf der Welt, ja überwiegend werden die Staaten der Welt autoritär regiert, ja auch von Frauen – wenn sie an die Macht kommen.

    In dieser Welt müssen wir leben. Im Äußeren wie im Inneren. Auch mit den Verhältnissen in Deutschland, den Spannungen zwischen den Parteien, dem Fortschritts- und Konsumwahn, dem hype um Fußball (für mich unverständlich warum 70 Tausend Fans oder mehr bald ausflippen, grölen, Böller schießen, Schlägereien anzetteln… nur weil was Rundes von überbezahlten Kickern in was Eckiges getreten wird) .. für mich eine Art Massenhysterie.

    Die Digitalisierung dabei ist Segen und Fluch zugleich. Man denke nur an die shitstorms (remember ehem. Minister Freiherr zu Guttenberg) bei facebook, wie schnell sich da sowohl Begeisterung wie auch der Hass breit machen kann.

    Trotzdem ist es wichtig nicht klein beizugeben Die vernünftigen, abwägenden Stimmen nicht deshalb schreiend zu erheben, sondern mit Geduld und ohne Vorverurteilung mit den Andersdenkenden zu reden. Deshalb, damit diese sich nicht ausgegrenzt fühlen und sie nicht nur den Parolen der politischen Rattenfänger folgen. Ich weiß, das ist eine ‚Sisyphus‘ Arbeit, aber was könnte man Anderes, Besseres tun? Bevormunden? Verbieten? Dann wären wir auch auf dem selben Gleis, das letztendlich in die Unfreiheit führt. Staatsverdrossenheit, Weltpessimismus hilft auch nicht. Identifizieren, Wählen!

    Die Welt geht nicht unter, nur weil ein Trump die USA anführt. Das wird sich von selber erledigen, Allerdings kommen unruhige Zeiten auf uns zu. Was auch sein Gutes hat, dann wachen viele aus ihrem Hedonismus vielleicht auf.

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  5. Hey Mika, ich wollte dir nur kurz sagen, dass ich deine Sichtweise und vor allem Schreibstil bewundernswert finde. Ich sehe vieles sehr ähnlich und habe selbst meinen Kommentar zu Trump und die Wahl in den Staaten geäußert. Ich freu mich mehr von deinen vergangenen und neuen Artikeln zu lesen.

    Grüße Nick

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    • Hey Nick, Mensch, danke für das Lob. Es freut mich sehr, dass wir ähnlich denken. Manchmal ist es wirklich nicht leicht, aufzufallen oder mit einer sanften Einstellung durch die Welt zu kommen. Immer heißt es, wer schreit, gewinnt. Das ist sehr ermüdend und frustrierend. Vor allem für Menschen, die am liebsten gemütlich und harmonisch sein möchten. Zum Glück gibt es noch Personen wie dich, da bleibt ein Funken Hoffnung. Das beruhigt mich sehr.

      +Mika+

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