Ist Mystery ein Genre?

Wer fragt: „Was liest du eigentlich so?“, der erwartet als Antwort einen bestimmten Autor, Buchtitel oder aber ein Genre. Fantasy, Krimi, Science-Fiction, Liebesroman. Das sind Begriffe mit denen wir eine ganz bestimmte Vorstellung verbinden und die uns sagen, welchen Geschmack der andere hat. Doch wie ist das bei Mystery? Ist unsere Vorstellung da auch so eindeutig, oder reden wir bei diesem Begriff möglicherweise aneinander vorbei?


Was „mystery“ bedeutet

Vor wenigen Tagen hätte ich die oben gestellten Fragen mit einem „Nein“ beantwortet. Mystery, da weiß doch jeder was gemeint ist. Eine düstere Szenerie mit übernatürlichen Dingen und einer geheimnisvollen Geschichte. Wenn es jedoch so einfach wäre, bräuchte ich diesen Beitrag nicht schreiben. Eine Diskussion in der Facebookgruppe Recherche-Pool brachte mich darauf, dass nicht jeder meine Meinung teilt. Bevor ich jedoch das Pferd von hinten aufzäume, fange ich ganz klein an. Bei dem Begriff „mystery“.

Es ist eindeutig, dass das Wort „mystery“ aus dem englischen Sprachraum stammt. Es begegnet uns auf TV-Sendern wie RTL, Prosieben und Kabel eins. Ein Schlagwort mit dem Serien wie Akte X, Fringe oder auch Supernatural eingeleitet werden. Alles Serien, die ich selbst mit mal mehr mal weniger Genuss konsumiert habe. In einem Englischwörterbuch werden wir jedoch vergeblich nach den Worten „Randgebiet“* oder „übernatürlich“ suchen. Als deutsche Übersetzung finden wir dort Wörter wie Geheimnis, oder Rätsel. Also etwas Unbekanntes, das neugierig macht und entschlüsselt werden will. Soweit so gut, das deckt sich ja schon mit dem deutschen Pendant Mysterium.

Wer sich nun die Mühe macht und das meist zitierte Internetlexikon Wikipedia  zu Rate zieht, wird feststellen, dass wir den Begriff Mystery im Bereich der Literatur trotzdem „nicht korrekt“ verwenden (wir bösen Fremdsprachenlerner wir!). Mystery ist im Grunde genommen ein „false friend“ wie handy, lyrics oder realise. Ein Phänomen, das hitzige Diskussionen auslösen kann, die meist darauf hinauslaufen, dass wir der englischen Sprache eben doch nicht mächtig sind.  Dabei ist diese fehlerhafte Übertragungen ganz normal und passiert auch mit deutschen Wörtern, zum Beispiel im Japanischen (arubaito für Arbeit als Nebenjob). Nun aber zurück zum eigentlichen Thema.


„Mystery“ in der englischen Literatur

Inwiefern verwenden wir Mystery nun eigentlich nicht korrekt? Darauf gibt es eine klare Antwort: wir (es gibt sicher Ausnahmen) bringen es mit etwas Übernatürlichem in Verbindung. Das englische Original meint allerdings einen Kriminalroman im Stil von Sherlock Holmes oder Agatha Christies Romanen. Es geht vordergründig um das Lösen eines Rätsels. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass mystery novel im Deutschen als Kriminalroman übersetzt werden kann. Wir hingegen  denken ganz unweigerlich an düstere Schauplätze mit unerklärlichen Vorkommnissen. Ganz so, wie es sich RTL und Co sich wünschen. Unsere Vorstellung tendiert daher eher weniger in Richtung Krimi, sondern zu Psychothriller oder auch Horror.

Meine Autorenkollegin Stella Delaney hat festgestellt, dass sich Genrebezeichnungen immer dann von ihrem englischen Pendant unterscheiden, wenn sie sich bereits eigenständig entwickelt haben (Romance vs. Romanze oder auch Mystery vs. Kriminalroman). Begriffe, die allerdings direkt aus dem Englischen übernommen worden sind, sind häufig identisch, da die Genredefinition mitgenommen worden ist (Sci-Fi oder Fantasy).


Warum es keine klare Genregrenze gibt

Doch damit nicht genug des Mysteryhorrors, denn Tatsache ist, dass der Genrebegriff Mystery in der deutschen Literatur bis jetzt kaum Bedeutung hat. Die Ursache dafür fasst das folgende Zitat aus Buecher-wiki treffend zusammen:

Mystery ist eine unscharfe Sammelbezeichnung für erzählende Literatur an der Schnittstelle von Kriminalroman, Fantasy, Horrorliteratur und historischem Roman, selten von Science Fiction. (Buecher-wiki, siehe Quellen unten)

Kurz: Das Genre hat noch keine eindeutige Definition. Autoren mit geisterhaften und düsteren Themen, die einen geheimnisvollen Hintergrund beleuchten, müssen sich also entscheiden: Entweder Krimi oder Horror oder Fantasy oder Science-Fiction. Ein Bücherregal mit der Aufschrift Mystery finden wir bei Thalia oder Amazon nicht. Ich persönlich finde keines der Genre passend. Natürlich können wir uns darüber streiten, ob es denn überhaupt nötig ist, ein Genre festzulegen. Macht es Sinn, dass wir Bücher in Schubladen legen, aus denen sie nicht ausbrechen können? Ich sage Ja. Für die Kommunikation ist es notwendig, dem Gegenüber klar machen zu können, von was man gerade spricht. „Ich lese gerade einen Fantasyroman“ heißt also: Ich lese gerade ein Buch, das in einer Welt spielt, in der die Gesetze unserer realen Welt ausgehebelt werden. Mein Buch Sieben Raben stellte mich jedoch genau vor dieses Problem der Genrebezeichnung. Es ist märchenhaftes Mystery mit Aspekten eines Kriminalromans. Horror? Nein. Kriminalroman? Nein. Thriller? Keinesfalls. Deshalb habe ich mich entschieden, es dem bisher noch unscharfen Genre Mystery zuzuordnen.


Was macht Mystery aus?

Versuche ich das Ganze in ein paar Sätzen zusammenzufassen. In einem Mystery Roman geht es damit um das Lösen eines Geheimnisses. Das kann in Form eines Verbrechens, einer übernatürlichen Macht oder einem Rätsel vorliegen. Die Sprache ist atmosphärisch dicht und eindeutig dunkel/negativ. Zudem ist auch die Szenerie geheimnisvoll wie es beispielsweise in Neil Gaimans Romanen zu finden ist. Im Gegensatz zu Horror geht es also nicht vorrangig darum, den Leser mit Abartigkeit zu schockieren, sondern ihn vielmehr in eine finstere Welt zu führen. Ein Kriminalfall an sich jedoch ist nicht sofort Mystery, denn erst, wenn Sprache, Szenerie und Thema mysteriös sind, haben wir die Kombination, die Mystery ausmacht. Aber wie bei allen Definitionen, gibt es nicht etwa eine Schablone, die nachgezeichnet werden kann, sondern einen Rahmen, in dem wir uns völlig frei entfalten können.

In dem Sinne verabschiede ich mich von euch mit Zitat von Neil Gaiman aus Coraline im englischen Original:

She will take your life and all you are and all you care’st for, and she will leave you with nothing but mist and fog. She’ll take your joy. And one day you’ll awake and your heart and your soul will have gone.

+ Mika +


 

* In dem konkreten Zusammenhang der Serie bedeutet fringe Grenzgebiet der Wissenschaften.

Weiterführende Links:

Mysterynet (Englisch)

Scholastic (Englisch)

Buecher-wiki

 

13 Gedanken zu “Ist Mystery ein Genre?

  1. Da scheint mein Verständnis von Mystery ja ganz gut zu passen. Es ist so ziemlich das Einzige, das all meine Projekte gemeinsam haben. Das habe ich wohl Goodreads zu verdanken, wo Autoren wie Dan Brown oder Dennis Lehane u.a. unter Mystery eingestuft werden.

    P.S. Ich liebe Coraline 🙂

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    • Danke für deinen Kommentar Christian. Interessant, dass goodreads eine eigene Mystery Ecke hat.
      Coraline ist super. Es ist unglaublich simpel geschrieben, aber jeder Satz hat Gewicht. Kennst du den Animationsfilm dazu? Ich mag ihn sehr, auch wenn er für Kinder sein soll (was ich nicht verstehe).

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      • Goodreads hat sogar eine umfangreiche Erklärung auf Lager, was Mystery ist. Man muss die Seite einfach nur lieben 🙂

        Ich habe sogar zuerst den Film gesehen und erst kürzlich zwischen den Jahren das Buch entdeckt. Ich fand den Film schon recht gruselig, doch das Buch setzt da noch einen drauf. Aber der Zauberer von Oz ist ja auch angeblich ein Kinderbuch 😛

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      • Ja, was ein Kinderbuch ist und was nicht, da scheiden sich ja dann auch noch mal die Geister. Übrigens schade, dass du dein Blog nur noch auf Englisch machst. Ich verstehe zwar alles, bin auf Englisch aber noch zu schüchtern, um Kommentare zu schreiben… 😮

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      • Der Aufwand wurde leider zu groß … oder die Zeit zu knapp … oder beides 😦

        Englisch war jedenfalls Pflicht, schon allein, damit meine Betaleserin alles versteht.

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  2. Toller Artikel 🙂

    Als ich zum ersten Mal darüber nachdachte, welches Genre ich eigentlich schreibe, bewegte ich mich noch im englischen Sprachraum. Daher war für mich schnell klar, dass ich Mystery schreibe – schliesslich geht es bei mir im Vordergrund immer um die Lösung eines Rätsels (welches von „Wer steckt hinter den Morden, und vor allem warum?“ bis zu „Was ist mir mit los? Werde ich verrückt?“ reichen kann). Im Hintergrund spielt sich dann oft noch eine romantische Beziehung eine Rolle, weshalb ich meine Geschichten pauschal als „Mystery/Romance“ bezeichnet habe.

    Bis ich dann herausfand, dass viele Leser (aber auch Autoren) im deutschsprachigen Raum unter Mystery etwas ganz anderes verstehen… Seitdem hat meine deutsche Autorenseite die Ergänzung, dass es sich bei meinen Projekten um eine Mischung aus Spannungs- und Beziehungsgeschichte handelt. So ganz glücklich bin ich damit aber nicht, da für mich das englische Wort „Mystery“ das ganze einfach besser trifft.

    Übrigens wird auch Poe – den ich verehre und mit dem ich mich im Studium durch meine Spezialisierung auf American Gothic viel beschäftigt habe – als Mystery Autor bezeichnet, was deutsche Leser gerne auf übernatürliche Elemente in seinen Geschichten beziehen. Strenggenommen aber entspringen diese übernatürlichen Elemente oft der Interpretation des Lesers, denn nicht umsonst ist Poe der Erfinder und Meister des ‚unreliable narrator‘ (= eines ich-Erzählers, der sich im Verlauf der Geschichte als nicht vertrauenswürdig erweist und dessen Version der Ereignisse daher vom Leser angezweifelt werden kann und muss). Die ‚Lösung‘ ist also ganz dem Leser überlassen, und neben dem Übernatürlichen gibt es fast immer auch einen ’natürlichen‘ Ansatz: der Erzähler ist z.B. verrückt, oder nimmt etwas aus Schlafmangel oder unter Drogeneinfluss falsch war.

    Es geht also auch bei Poe um das Lösen eines Rätsels (was sogar den Leser selbst überlassen und nicht von einer Figur übernommen wird), dennoch ist die Angabe ‚Mystery‘ bei Poe im ganz engen und klassischen Sinne gemeint, da er auch als prägender Autor und Erfinder des Genres „detective fiction“ bekannt ist. (Nebenbei gestaltete er auch das neu entstehende Genre Science Fiction mit – er war also ein höchst vielseitiger Autor.)

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  3. Ich finde Genre-Bezeichnungen sowieso immer sehr schwierig und wenn ich mir ansehe, was Verlage daraus machen, geht das allen anderen genauso. Da trifft endlich mal der schöne Satz „Früher war das besser“ zu.
    Früher waren Liebesromane Liebesgeschichten, Thriller waren Krimis und ??? waren Gruselromane. Heute gibt es Vermischungen von allem und das Grenzen ziehen wird so erschwert, dass ich ganz oft nicht weiß, was mich bei einem Buch erwartet, wenn ein bestimmtes Genre drauf steht.
    Mysterie ist darum für mich nicht so sehr ein Genre, sondern eher ein Element eines Genres. Um bei dem Beispiel X-Files zu bleiben. Das ist ein gutes Beispiel für die Vermischung der Genres, weil es sowohl Liebesgeschichten enthält (jedenfalls in den zwei Folgen, die ich gesehen habe), also auch Krimi, als auch Geheimnisvolles. Würde ich deswegen die Serie als Mysterie bezeichnen? Nicht unbedingt.
    Würde ich sagen, ich lese Mysterie? Auch nicht unbedingt. Ich lese Liebesgeschichten, Krimis, Zukunftsgeschichten (ich versuche hier verzweifelt nur dt. Begriffe zu nenne, ist echt schwer) und alle haben eine Spur Mysterie in sich.

    Ich glaube, mein Beitrag verliert gerade komplett Deinen Faden und geht 1km am Ziel vorbei. Sorry dafür…

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    • Ach Quatsch, das ist absolut in Ornung. Ich weiß schon, was du meinst. Genre sind verwirrend und nicht immer hilfreich. Ich habe mich lange Zeit damit schwer getan, aber inzwischen finde ich sie notwendig. Einfach auch, damit ich weiß, für welche Zielgruppe ich im Endeffekt schreibe.
      Warum möchtest du eigentlich nur die Deutschen Genrebezeichnungen verwenden?
      Grüße
      +Mika+

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      • Warum ich nur die dt. Genrebezeichnungen verwenden wollte? Um so ein wenig zu zeigen, dass die Amerikanisierung, so gern ich sie auch habe, ein Teil des Bezeichnungsproblems ist. Die haben die Fragestellung, was welches Genre ist, nämlich sehr einfach gelöst in dem sie neue Bezeichnungen erfunden haben (Paranormal, Suspense etc). Nur wir Deutschen versuchen immer noch alles in eine bestimme Schablone zu drücken und fragen uns dann für welches Genre wir eigentlich schreiben.
        Oder hast Du schon mal Young Adult oder New Adult Bücher im dt. Mark mit einer passenden Genre-Bezeichnung gefunden?

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  4. Interessanter Beitrag, habe mir zuvor noch keine Gedanken darüber gemacht, also finde ich es schön, dass du das Thema aufbringst!
    In der Tat hätte ich selbst gedacht, dass Mystery geheimnisvolle, nun mysteriöse Stories mit Tendenz zu Schauergeschichten sind. Mir war nicht klar, dass es im Englischen lediglich Krimi-Romane sind.
    Ich tendiere dazu sie aus einen Mix zwischen Horror und Krimi zu bezeichnen. Ich habe mich in dem Genre noch nie befunden, wäre interessant etwas davon zu lesen. Ich hoffe, dass dein Buch als Printausgabe rauskommt, dann kann ich mir sicherlich ein Bild davon machen =)
    p.s. Dein Buchpaket schicke ich Montag los 😀 war etwas faul, hehe.

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    • Das Taschenbuch wird hoffentlich bis Ende Februar erschienen sein. Derzeit bin ich dabei, das Layout zu machen, was gar nicht so leicht ist und viel Zeit in Anspruch nimmt.
      Horror ist für mich noch nie das Gleiche gewesen wie Mystery. Bei Horror denke ich ganz automatisch an Stephen King. Weiß nicht wie es dir geht.
      PS: Lass dir mit dem Buchpaket Zeit. Ich bin sehr geduldig. 😀

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      • ooh so früh schon, das freut mich sehr zu hören, wie wiest du es drucken lassen bzw über wen? Ich habe mich leider noch nie in diese Gebiete hineinglesen, obwohl ich Filme dergleichen sehr mag. Ich bin gespannt, ob ich mit der Zeit den Unterschied erkenne.
        P.P.S Ich wollte das Paket eigentlich erst abfotographieren, doch eine Überraschung ist doch schöner 😉

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  5. Nach meinem Dafürhalten gibt es sowohl das Genre Mystery als auch eine Reihe vom Romanen, die Mystery-Elemente einführen, um zu betonen, dass es sich um ganz und gar ausgedachte Geschichten handelt, die in der Wirklichkeit so nie passieren könnten. Die zentrale Aufgabe, ein Rätsel zu lösen, ist allerdings auch in diesen Romanen zu finden.

    Zwei Beispiele: „V.“ und „Vineland“, beide von Thomas Pynchon. Diese Bücher greifen Gegenwartsthemen auf, die in einem Kontext historischer Ereignisse spielen.

    „V.“ ist eine deutsche Geheimagentin, die mit den Aufträgen ihre Namen wechselt, und dabei Teile ihres Körpers Stück für Stück durch hochwertige Prothesen ersetzt, die von echten Körperteilen kaum zu unterscheiden sind. Das Rätsel für den Protagonisten ist, V. zu finden, um von ihr zu erfahren, was aus seinem Vater, einem Agent der Gegenseite, geworden ist.

    In „Vineland“ stehen sich Vertreter der Bürgerrechtsbewegung und der Staatsmacht gegenüber, die alle ihre eigenen, ganz privaten Interessen verfolgen. Pynchon teilt nach beiden Seiten kräftig aus. Indem er aber eine Gruppe untoter Vietnamveteranen einführt, die irgendwo in den Wäldern Kaliforniens hausen und in der Handlung am Rande mitmischen, sagt er: „Hey, das ist natürlichlich nicht das echte FBI, nicht die echte Bürgerechtsbewegung, von der hier die Rede ist.“

    Roman läuft im Englischen ja auch unter Fiction. Würden wir es im Deutschen ebenso halten, wäre klar, dass es ausgedachte Geschichten sind. So aber denken wir bei Roman zuerst an Romanzen.

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