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Halloween Spezial: Das Monster aus Red-Mon-Stadt

Eine dystopische Kurzgeschichte zu Halloween. Bei Beschwerden zwecks Rechtschreibung, Grammatik oder Logik, wendet euch vertrauensvoll an die Autorin. Sie hat mit besten Wissen und Gewissen alle Zutaten vermengt und war der Ansicht, dieses Textstück sei vorzeigbar. Viel Spaß!


Die Lichtflecke an den Wänden wechselten zwischen Gelb, Rot und Dunkelblau. Ein Farbmuster so durcheinander, wie er sich fühlte. Normalerweise fiel es ihm nicht sonderlich schwer, in einen traumlosen Schlaf zu fallen und einfach in der Schwärze zu versinken. Doch seit einigen Monaten war das anders. Er wälzte sich jede Nacht von einer Seite auf die andere und heute war es besonders zermürbend. Denn er war allein in der Wohnung. Zum ersten Mal seit langer Zeit. Das kam ihm falsch vor. Völlig falsch. Jede verstreichende Sekunde pochte in seiner Schläfe und beschwor Bilder herauf, die er nicht abschütteln konnte. Mischa – von einem Hygienepolizisten erschossen. Nikki – von einem Monorailzug überrollt. Seine Mutter – gehängt als Verräterin. Es war unlogisch, sich diese Szenarien auszumalen, denn es ging ihnen gut. Ganz sicher. Dennoch konnte er nicht aufhören darüber nachzudenken. Nicht nach allem, was er gesehen hatte. Wieso war er nicht mitgegangen? Wieso lag er hier? Wieso zum Teufel musste er immer so tun, als habe er alles unter Kontrolle?
Plötzlich hörte er ein metallenes Scharren, dumpf, aber nicht weit entfernt. Es folgte ein verzerrter Piepton. Beide Geräusche schienen aus dem Nichts gekommen zu sein, doch sie klangen zu echt, als dass sie Einbildung sein konnten. War es ein Gerät aus der Küche? Oder eine Drohne von draußen? Es gab viele Möglichkeiten, wenn er ehrlich war. Doch ehe er zu einem Schluss kommen konnte, schabte etwas an der Wand vor seiner Zimmertür. Augenblicklich setzte er sich auf und griff automatisiert unter seine Matratze, wo er ein Springmesser versteckte. Eine der wenigen Waffen, die er besitzen durfte, ohne Schwierigkeiten zu bekommen.
Angestrengt horchte er auf ein unbekanntes Geräusch und meinte, ein wässriges Röcheln zu hören. Er setzte die Füße auf den Boden, schlich bis zur Zimmertür, die einen Spalt breit offen stand, und warf einen Blick in den Flur. Alles war unverändert.
Einen Augenblick stand er noch da, starrte auf den Flur, beinahe so als könne sich etwas in einen Angreifer verwandeln. Das Laminat oder die Wände oder gar die Lichtstreifen auf dem Boden. Sein Herzschlag war ungewohnt aufgewühlt, dabei hatte er sich doch geschworen, nicht mehr in Panik zu verfallen. Deshalb schüttelte er den Kopf und sagte sich, dass er nicht verrückt werden würde, nur weil er einmal nicht bei ihnen war. Niemand ohne eine Berechtigungskarte konnte diese Wohnung betreten. Absolut niemand. Es war unmöglich, dass sich irgendjemand hier hereinschlich und …
Ein Rascheln von links. Sofort wandte er den Blick in die Richtung. Mischas Zimmer? Nein. Das Zimmer seiner Mutter? Auch Fehlanzeige. Er umfasste das Messer in seiner Hand fester und schob die Tür soweit auf, dass er hinausgehen konnte. Dann trat er auf den Flur, setzte vorsichtig einen Fuß vor den anderen und näherte sich dem Wohnzimmer. Das Rascheln wurde lauter und nun vernahm er auch ein heiseres Atmen.
Neel lehnte den Kopf an die Wand und biss die Zähne zusammen. Es gab keinen Grund, sich zu fürchten. Im Nahkampf war er gut. In Gedanken zählte er nach unten und verließ sein Versteck. Er warf einen Blick in das Zimmer und entdeckte vor dem Schreibtisch eine zusammengekauerte Gestalt mit Buckel. Im fahlen Lichtschein sah er ihre dürren Finger, die versuchten, eine Schublade zu öffnen. Zittrig kratzten sie am Holz, begleitet von einem trockenen Röcheln.
„Was zum …“, murmelte Neel, weil er noch nie etwas Dergleichen gesehen hatte. Die Gestalt wandte sich abrupt zu ihm und für eine Sekunde blitzten karminrote Augen aus Dunkelheit zu ihm. Sie leuchteten ungewöhnlich kräftig. Neel reagierte sofort, hob den Arm und schleuderte das Springmesser mit Leichtigkeit in Richtung der Gestalt, doch diese war schneller. Sie wich dem Messer aus, rollte sich auf den Boden, rappelte sich auf und verschwand in der Küche.
Er musste handeln, zügig und durchdacht. Deshalb überbrückte er den Abstand bis zum Schreibtisch, zog das Messer aus dem Holz und lief der Gestalt hinterher.
In der Küche wehte ihm kühle Luft entgegen. Die bucklige Gestalt war gerade dabei, durch das Fenster nach draußen zu klettern. Ganz gleich, ob es metertief nach unten ging. Natürlich, es machte diesem Wesen nichts.
In wenigen Schritten war Neel dort, packte das Bein der Gestalt und zog sie mit aller Kraft zurück in die Küche. Der Körper zwischen seinen Händen war ungewohnt leicht, doch als er versuchte, die Gestalt auf den Boden zu drücken, wurde er ins Gesicht geschlagen, hörte einen lauten Wutschrei, roch Urin und Erbrochenes. Finger krallten sich in die Haut an seinem Hals und rissen eine Wunde hinein. Dann endlich gewann er die Oberhand, presste die Gestalt auf den Boden und war drauf und dran mit dem Messer zuzustechen, als aus dem Mund des Wesens ein ersticktes Flehen drang.
„B-B-itte, t-tu mir nichts, Neel.“
Neel hielt inne, starrte in das bleiche Gesicht vor sich. Faltige, viel zu helle Haut. Schwarzer Schlamm bedeckte Wangen und Teile der Stirn. Pusteln und Ekzeme leuchteten darunter hervor. Hellweiße Haare standen wirr in alle Richtungen ab. Es war schwer, ihn zu erkennen, aber keine Frage, er war es.
„Loyd?“, fragte Neel und spürte, wie sich der Körper der Gestalt unter ihm hob und senkte.
„Ja“, brachte der Mann hervor und um Neels Brust schnürte sich ein Drahtseil. Kein Unwesen, kein Monster, nur ein Lorca. Ein Mensch mit ungewöhnlichem Aussehen.
„Was suchst du hier?“
„I-ich dachte, d-dein Vater … und v-vielleicht.“
„Mein Vater?“, fragte Neel und brennende Hitze schoss durch seinen Körper. „Der ist nicht hier.“
„I-ich weiß … I-ich dachte nur …“
„Du hast gar nicht nachgedacht“, unterbrach ihn Neel und drückte seinen Arm fester auf die dürre Brust des Mannes. „Du kannst hier nicht einfach auftauchen. Hast du eine Ahnung, was hier los ist?“
Loyd schwieg, sah ihn an. Die roten Fäden in seinen Augen glänzten. Ihm blieben wohl die Worte im Hals stecken. Gut so, seinetwegen war doch alles zum Teufel gegangen. Neel packte ihn am Kragen und zog ihn nach oben. Mit Wucht drückte er ihn gegen die Küchenwand. Viel Gegenwehr bekam er nun nicht mehr.
„B-bitte, d-dein Vater hat mir gesagt …“
„Halt die Klappe!“, rief Neel. „Halt deine verdammte Klappe! Ich will nichts davon hören!“
„N-eel“, murmelte der Mann, der einst der beste Freund seines Vaters gewesen war. „Es – es tut mir so leid.“
„Es tut dir leid“, wiederholte Neel und überhörte die Verzweiflung, die in jeder Silbe mitschwang. Dieser Mensch hatte ihnen nur Unglück gebracht und dann wagte er es auch noch, sich wie ein Verbrecher aufzuführen. Nach allem, was sie für ihn getan hatten.
„Ich wollte niemals, dass euch das passiert.“
„Ach, du wolltest es nicht“, wiederholte Neel und seine Lippen bebten. „Als ob das eine Rolle spielt.“ Erneut hob er das Messer an. Seine Hände zitterten, aber er konnte es tun, wenn er wollte. Wäre vermutlich nicht mal sonderlich schwer. Wie es sich wohl anfühlte, jemandem die Kehle durchzuschneiden? Er biss die Zähne zusammen, holte aus und rammte das Messer mit Wucht in die Wand, direkt neben Loyds Ohr. Der Mann erstarrte vor Angst und Neel fixierte seine panisch geweiteten Augen. Nahm jedes Zucken seiner Muskeln wahr. Nur um ihn dann zu Seite zu ziehen und von sich wegzustoßen, in Richtung Wohnzimmer.
„Hau ab!“, sagte Neel.
„I-ich, b-bitte, Neel. Sie werden mich …“
„Hau ab, bevor ich mich vergesse!“, brüllte er und der Mann vor ihm zuckte zusammen, hob die Hände schützend vor seinen Oberkörper wie ein verletztes Tier.
„Verschwinde endlich!“, brüllte er und Loyd tat es. Beim Gehen zog er sein rechtes Bein nach, hatte seinen Rücken zu einem Buckel geformt und schleppte sich mühselig voran. Er trug einen viel zu großen Mantel, der um seine dünnen Hüften schlackerte, war im Grunde nicht mehr als ein Gespenst.
Als Neel die Eingangstür hinter ihm schloss, betrachtete er sie einen Moment lang im Stillen. Spürte der Wut und dem Hass nach, die jede Zelle seines Körpers erfüllten. Doch gleichzeitig fragte er sich auch, ob er dem Mann Unrecht getan hatte. Er wusste sehr genau, dass ihn keine Schuld traf, denn schuldig war nur, wer wegsah. Neel streckte die Hand aus und berührte mit den Fingerspitzen das kalte Metall der Klinke. Stellte sich vor, wie er Loyd hinterherrief und ihm Obdach anbot. Sein Vater hätte es getan. Ganz bestimmt.
Dann zog er die Hand zurück. Nein, das war es nicht wert. Wenn er ihn schützte, tötete er seine Schwester, seine Mutter und seinen Bruder. Deshalb atmete er tief ein, schloss die Augen und legte die Stirn an die verschlossene Tür. Kein Geist, der ihn heimsuchte, kein Gespenst, das ihn bedrohte. Es war diese Stadt, die Menschen zu Dämonen machte.


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Nun ihr Lieben, wünsche ich euch ein nicht ganz so düsteres und erschreckendes Halloween wie es Neel Talwar in dieser Geschichte erlebt hat. Ganz im Sinne von Süßes sonst gibt’s Saures. Und solltet ihr noch mehr Geschichten aus Red-Mon-Stadt lesen wollen, könnt ihr einfach auf Amazon vorbeischauen.

+Mika+


Bei Beschwerden zwecks Rechtschreibung, Grammatik oder Logik, wendet euch vertrauensvoll an die Autorin. Sie hat mit besten Wissen und Gewissen alle Zutaten vermengt und war der Ansicht, dieses Textstück sei vorzeigbar.

Beitragsbild: Jin Mikami
Halloweenkürbis: Pixabay

3: Schreibtipps

Warum wir uns gruseln wollen. Von Angstlust und Gruselgeschichten

 … Ein Beitrag zu Halloween …

In ein paar Tagen ist es so weit. Halloween steht vor der Tür. Das ist meine Zeit, denn ich will mich gruseln. Vor schaurigen Gestalten, untoten Monstern oder geheimnisvollen Schattengestalten. Nur worin genau besteht die Faszination des Gruselns und was macht sie aus?


Das psychologische Phänomen, das sich hinter dem „Sich-Gruseln-Wollen“ verbirgt, heißt Angstlust und bezeichnet das Streben, Angst zu empfinden. Es ist ein Zustand, in dem wir Angst positiv wahrnehmen, obwohl sie eine Emotionen ist, die wir generell unangenehm finden. Dieser merkwürdige Mix entsteht immer dann, wenn wir uns in einer beängstigenden Situation sicher fühlen. Wenn wir nämlich wissen, dass der als Zombie verkleidete Typ im Geisterhaus nicht wirklich ein Zombie ist, sondern eigentlich ein Mensch, der uns absolut gar nichts tun wird. Kurzzeitig schrillen die Alarmglocken, unser Körper schreit „Gefahr“, dann ist es aber auch schon wieder vorbei und wir stellen fest, dass all die Aufregung völlig unbegründet war. Wir leben, erfreuen uns bester Gesundheit und hatten einen riesen Spaß. Das ist ein Zustand, der auch von Extremsportlern empfunden und beschrieben wird. Wir befinden uns zwischen Angst und Euphorie.


Nur wieso sind manche Gruselgeschichten ängstigend und manche eben nicht?

Das selbe Prinzip funktioniert auch in Büchern. Wer kennt es nicht, das Buch „Friedhof der Kuscheltiere“, von Stephen King. Haustiere, die ins Reich der Toten gehören, erwachen zum Leben und terrorisieren eine Familie. Die tote Katze stürmt das Haus und am Ende lebt sogar der getötete Junge. Wir geben uns der Fantasie hin, dass dies auch mit unseren Haustieren passieren könnte und gruseln uns. In Panik verfallen wir jedoch nicht, denn wir wissen ganz genau, dass unsere Hauskatze niemals zu einem brutalen, untoten Mörder werden wird … oder?

Eine Gruselgeschichte spielt also mit uns und unseren Gefühlen. Sie forciert die Vorstellung einer unheimlichen Macht, die uns bedroht, die wir am Ende jedoch besiegen. Meistens indem wir einfach das Buch zuschlagen und denken: „Hui, gut, dass ich hier gemütlich in meinem Wohnzimmer sitze.“ Das ist der Grundgedanke. Was jedoch alles dazu gehört, um eine Geschichte so zu schreiben, dass ihr euch am Ende gruselt, lest ihr im nächsten Absatz.


Was genau macht einen Gruselroman nun eigentlich gruselig?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, habe ich ein paar Foren durchforstet, Blogbeiträge über das Schreiben gelesen und in der Nächtlichen Schreibwerkstatt auf Facebook nachgefragt. Einfach ist es nicht, denn neben der psychologischen Komponente hängt es von der Persönlichkeit des Lesers, von der Lesesituation* und vom Stil der Geschichte ab, ob eine Geschichte gruselig ist oder nicht. Da ein Roman keinen Einfluss darauf hat, wo er gelesen wird und was für einem Menschen er in die Hände fällt, konzentriere ich mich auf den Punkt des Stils der Geschichte. Wie muss das Geschenk also verpackt sein, damit wir es vor Angst zitternd nicht mehr öffnen wollen?

  • Es wird von etwas berichtet, was wir nicht kennen, aber uns vorstellen können

Ein undeutlicher Schatten schleicht um die Ecke, Nebel hängt in der Luft, Schritte sind zu hören, aber wer den Protagonisten verfolgt, dass erfahren wir nicht. Denn wenn wir es wüssten, wäre die Szene gestorben. Wir würden uns nicht fürchten. Solange wir jedoch im Ungewissen bleiben gruseln wir uns, und im besten Fall wird unsere Neugierde so groß, dass wir mit dem Weiterlesen nicht aufhören können.

  • Wir können uns so gut in die Figur hineinversetzen, dass wir uns aus Gründen der Empathie mitgruseln

Je konkreter die Angst der Figur in der Szene beschrieben ist, umso mehr können wir uns in sie hineinversetzen und fühlen mit. Demnach ist es nur logisch, dass eine Szene/ein Roman nur dann furchteinflößend sein kann, wenn der Protagonist selbst sich fürchtet. Klingt banal, aber nicht jede Geschichte hat eine Figur, mit der wir uns identifizieren können.

  • Unerklärliche Dinge passieren

Eine Uhr fällt plötzlich von der Wand, der Wecker geht an, das Licht flackert und um uns herum wird es eisig kalt. Alles Elemente, die man in einem guten Gruselfilm oder Roman finden kann. Sie sind deshalb so wirkungsvoll, weil es Dinge sind, die nicht natürlich sind. Auch wenn sie vielleicht einen logischen Ursprung haben, ist all das, was für uns im ersten Moment nicht normal ist, fremd und demnach ängstigend.

  • Anschauliche Bilder helfen uns, die Szene nachzuempfinden

Es gibt sie, die Vergleiche, die wir benutzen, um Blumen zu beschreiben oder einen sonnentaugetränkten Frühlingsmorgen. Aber genauso gibt es Bilder/Vergleiche/Metaphern, die uns ängstigen. Dazu sollten die Bilder im besten Fall widernatürlich sein. Ob ekelhaft, unnatürlich, brutal oder geheimnisvoll, je anschaulicher ein Geruch oder Geräusch dargestellt wird, umso mehr können wir uns in die Szene hineinversetzen, fühlen mit und haben schlussendlich Angst.

  • Nur eine kurze und knappe Erzählweise bringt genügend Schwung in eine Szene, um uns das Adrenalin durch die Glieder steigen zu lassen

Der Killer einer jeden Gruselgeschichte sind ausschweifende Erklärungen der Umgebung. In einer gruseligen Szene wird sich einzig auf die Angst konzentriert und das, was Angst machen könnte. Alle anderen Elemente sind nicht notwendig und können getrost wegfallen.

Im Endeffekt haben wir es alle in uns, den Wunsch nach dem Angstkick oder der Lust nach Angst. Und wenn ihr jetzt auf der Suche nach gruseliger Literatur zu Halloween seid, dann werft einen Blick in die kürzlich erschienene Sammlung der Autorengruppe Qindie „Dunkle Seelen“. In dem Sinne wünsche ich euch ein fürchterliches Halloween und einige angenehme Schreckmomente. 🙂

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+ Mika +

(*) Unter Lesesituation verstehe ich die Umgebung und das Gefühl, indem wir lesen. Es macht einen Unterschied, ob wir auf einer Parkbank bei Sonnenschein eine Gruselgeschichte lesen oder aber abends, den eReader in der Hand, im Halbdunkel an einer Bushaltestelle sitzen.


Quellen:

Foto: silversolo auf flickr.com

Tintenzirkelforum: Der Grusel-Effekt

Diskussion in der Gruppe „Nächtliche Schreibwerkstatt“ vom 24. Oktober.

Marcus Johanus: Wie man eine verdammt gute Horror-Geschichte schreibt

RP Online: Warum wir Lust an der Angst empfinden

Apotheken Umschau: Angstlust: Die Freude am Nervenkitzel

München Heilpraktiker: Warum wir uns gerne gruseln