Ihr seid gefragt (Umfrage geschlossen)

Liebe Freunde, Autorenkollegen, Follower und zufällig auf diesen Blog Gestoßene,

ich brauche eure Hilfe. Derzeit sitze ich an den Vorbereitungen zu meinem Sci-Fi Projekt „Hurt No One“ anlässlich des NaNoWriMo. Die Geschichte wird in einer fiktiven Stadt spielen, in der sich zwei Parteien bekämpfen. Auf der einen Seite steht die Stadtverwaltung, auf der anderen gibt es eine Organisation, die mit allen Mitteln versucht, die Stadtverwaltung zu stürzen.

Ohne ins Detail gehen zu wollen, kann die zweite Organisation als aggressiv rebellisch betrachtet werden. Sie planen Angriffe auf Gebäude der Stadt, legen Bomben und scheuen sich nicht vor zivilen Opfern, solange das große Ziel erreicht wird. Das besteht vorrangig darin, die Unterdrückung einer bestimmten Minderheit in der Stadtbevölkerung aufzuhalten. Was nur möglich ist, indem eine neue Verwaltung eingesetzt wird.

Leider habe ich mir nun schon einige Zeit den Kopf darüber zerbrochen, welchen Namen diese Organisation tragen soll, aber ich komme zu keinem Ergebnis. Da dachte ich mir, warum nicht euch fragen. Wenn ihr kurz Zeit habt, bitte ich euch, meine Vorschläge zu lesen und jene Namen in der Umfrage anzukreuzen, die euch vom „Gefühl“ her am ehesten zusagen. Solltet ihr alle furchtbar finden und euch kommt spontan eine grandiose Idee, dann schreibt sie doch einfach als Kommentar unter diesen Post.

Edit: Die Umfrage ist seit dem 07. November 2015 beendet. Insgesamt haben sich 19 Leute beteiligt. Am Ende habe ich mich für REKA (Revolution des kalten Sturms) entschieden. Ich bedanke mich für eure Teilnahme. ❤

+ Mika +

19 Gedanken zu “Ihr seid gefragt (Umfrage geschlossen)

  1. Auf Grund deiner Beschreibung der Gruppe und ihrer Vorgehensweise wäre ich für etwas ‚martialisches/kriegerisches‘, mit Betonung auf Freiheit/Unabhängigkeit, da sie sich ja explizit für diese einsetzen. Unabhängig davon finde das Englische gut, es hat etwas ‚internationales‘ und sehr reales (könnte mir gut vorstellen, dass sich eine echte Gruppe so nennt). Mein Meinung, natürlich 😉

    In meinem am wenigsten fortgeschrittenen Projekt (ebenfalls eine Dystopie) geht es auch um Rebellion, allerdings haben die Hauptfiguren mehrheitlich Beziehungen zu verschiedenen Rebellengruppen und sind selber keine, obwohl sie sich an einem Punkt sogar einen (leicht ironischen) Namen geben – „Flowers of the Revolution“ (Die ganze Geschichte nutzt Blumen und Referenzen zu Blumen als Symbol/Metapher, aber auch als ‚Geheimsprache‘. Der derzeitige Arbeitstitel ist „Growing Resistance“ – in der englischen Doppelbedeutung als ‚wachsender Widerstand‘ wie auch als ‚Widerstand zum wachsen bringen‘).

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    • Stella, vielen Dank für deinen Kommentar! Ich hatte ja auch darüber nachgedacht, das Wort „Widerstand“ mit einzubeziehen, aber irgendwie machte das wenig Sinn. Die Rebellengruppe ist zwar im Widerstand gegen die Stadtverwaltung, aber ihr Ziel ist ein anderes.
      Flowers of the Revolution ist natürlich mehr als ironisch. Aber wenn man sich vorstellt, unter welchen Bedingungen manchmal die Namen von Organisationen entstehen, gar nicht mal so unwahrscheinlich. Ich stelle mir vor, wie vier junge Leute zusammensitzen, sich über die Politik ärgern und entscheiden, sich endlich zu wehren. Wenn dann noch Alkohol im Spiel ist, ist eigentlich jeder Name möglich, oder?

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  2. Ich bin für die AIF. Warum genau kann ich dir auch nichts sagen, ist eher ein Bauchgefühl und irgendwie passt es ja auch.

    Viel Glück auf mit deiner Umfrage und auch mit deinem Projekt 🙂
    Ich folge deinem Blog jetzt auch, vielleicht gefällt dir ja auch meiner. Bin ebenfalls per WordPress online.
    LG
    Liza

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    • Hey Liza, vielen Dank für deine Unterstützung. AIF lässt sich ganz gut aussprechen, vielleicht trägt das zu deiner Wahl bei.
      Und ich folge deinem Blog natürlich gern. Wir Schreiberlinge müssen uns ja gegenseitig unterstützen. 🙂
      + Mika +

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  3. Ich würde mich grundsätzlich von realen Namen inspirieren lassen. D.h.
    1. ETA / IRA / PKK haben alle das Land im Namen
    2. RAF / IRA haben die Armee im Titel
    3. alle sind so etwas wie Parteien.
    Rebellen nennt sich keiner – denn keiner will Rebell sein. Man sieht sich ja im Recht – also als Mehrheit. Wer wissen will, welche Namen man nicht nehmen sollte, muss „Das Leben des Brians“ – besonders das Ende gucken…

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    • Danke für deinen Beitrag. Das war sehr hilfreich. Ich habe mich natürlich schlau gemacht, was die Bezeichnung von Rebellengruppen angeht. Dass sich auch meine Organisation nicht als Rebellengruppe versteht, ist klar. Das ist eine Bezeichnung, die die Stadtverwaltung verwendet, um bei der Bevölkerung gezielt ein negatives/angsteinflößendes Bild zu produzieren. Der letzte Name war also eher eine spontan Idee, die, du hast recht, nicht wirklich Sinn macht.
      Dass mit dem Ländernamen hatte ich auch in Erwägung gezogen, allerdings heißt die Stadt in der alles spielt derzeit Red-Mon-Stadt. Zusammengesetzt aus drei Wörtern unterschiedlicher Sprachen. Zu Deutsch dann Rotestorstadt. Wenn ich das allerdings abkürze (RMS) wird der Name unnötig lang, daher hab ich das verworfen. Ich weiß allerdings, was du meinst. Ist ja auch nur logisch.
      Ich hätte mich gern an der thailändischen BRN orientiert, zu Deutsch Nationale Revolutionäre Front, klingt für mich aber nach einer rechten Partei/Gruppe und diese Assoziation passt so gar nicht.
      Wenn du noch eine Idee hast, freue ich mich von dir zu hören.

      + Mika +

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  4. Ich habe ERF gewählt. Einerseits, weil diese Leute oft von „Gleichheit“ sprechen und weil „Front“ aggressiv klingt. Es gibt auch ein Fluss namens Erf (Braun in Althochdeutsch). Zu deine Antwort an Stella: „Write drunk; edit sober.“ (Ernest Hemingway) Viel Glück!

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  5. Ich finde es immer schön, wenn sich die Abkürzung auch aussprechen lässt, bzw. aus der Abkürzung eine neue Bedeutung hervorgeht, welche sich dann zum Beispiel auch in einem Logo oder Wahlspruch wiederfinden könnte. Englisch finde ich – wie meine Vorrednerin auch – echt gut. Vokale sind ebenfalls gut.
    Mir fällt nur gerade nichts passendes ein.

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    • Ich weiß genau was du meinst Max. Die beste Abkürzung bringt nichts, wenn man sie sich a) nicht merken kann und b) beim Aussprechen einen Knoten in der Zunge bekommt. Ich hab auch lange überlegt, welche Wörter ich nehmen kann, damit ein Vokal im Namen ist. Viel blieb da nicht übrig außer „independence/unabhänig“, „equal“ und „alliance“.

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  6. Ich habe für Reka gevotet – aus einem einfachen Grund: Der Name sollte aussprechbar sein😛 so merkt man sich die Gruppe auch eher. Der Name „Kalter Sturm“ klingt auch interessant und macht neugierig. Die anderen Vorschläge erinnern mich an Parteinamen😃

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  7. Mich haben die ‚Rebellen der neun Generation‘ direkt angesprochen, warum weiß ich auch nicht genau. Aber als ich nochmal über die Optionen gesehen habe fand ich REKA auch echt super – vor allem weil sich das aussprechen lässt und der kalte Sturm hat echt was 😉

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  8. In meiner ursprünglichen Konzeption von Lost Dreams hatte ich auch eine Organisation, die gegen die Regierung vorgeht. Da hatte ich mich beim Namen von der Mythologie der Antike inspirieren lassen. Da bekommt man recht interessante Ideen, wenn man was ganz Ausgefallenes sucht.

    In welchem Land spielt deine Geschichte? Wenn sie in Deutschland spielt, wäre ich für einen deutschen Namen, ansonsten irgendetwas Englisches.

    Beim Thema Revolution muss ich auch immer an Che Guevara denken. Der war zum Beispiel in Bolivien Teil der nationalen Befreiungsarmee („National Liberation Army“).

    Wenn sich deine Organisation als Armee versteht, könnte man das Wort auch miteinbauen.

    Viel Erfolg bei der weiteren Planung 😉

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    • Danke Christian, die Geschichte spielt in einer fiktiven Stadt, in der alle möglichen Kulturen durchmischt sind. Deshalb ginge ein englischer als auch ein deutscher Name. Es gibt allerdings keine Nationalsprache, die jeder lernt. Oder wenn, dann steht das noch nicht fest.

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