Der Weltenbaukasten

Dieser Beitrag könnte alle interessieren, die wissen wollen, wie man eine ganz neue Welt erschafft. Das ist nämlich gar nicht so einfach. Immerhin fängt man bei Null an und erfindet alles neu. Geographie, Klima, Wesen in der Welt, jedes noch so kleine Detail muss bedacht werden, damit die Welt authentisch wird. Kein Wunder also, wenn ein Fantasyroman bis zur Veröffentlichung mehrere Jahre braucht. Das Gleiche gilt für Science-Fiction.

Tintenspuren

Wir Fantasy Autoren haben es ja leicht. Im Gegensatz zu Autoren, die sich im Hier und Jetzt bewegen oder gar historische Romane schreiben, brauchen wir überhaupt nicht zu recherchieren.
Oder?
 Pergamentkarte copy
Egal in welcher Welt oder Weltenkonstellation ein Fantasy-Roman spielt – sei es die Realität gemischt mit fantastischen Elementen, eine Parallelwelt mit Verbindung zu unserer eigenen oder ein komplett eigenständiges Fantasiereich – genau wie bei allen anderen Geschichten muss das, was in ihr passiert, schlüssig und nachvollziehbar sein. Alles andere merkt der Leser sofort und die fantastische Abenteuerreise, auf der er sich befand, zerbricht.
 
Wir Fantasy Autoren haben es also keineswegs leicht. Wo Andere ihre Nasen in Fachbücher stecken und sich die Hintergrundinformationen ihrer Geschichte zusammensuchen, müssen wir uns diese ausdenken. Und zwar vollumfänglich, mit allem worauf Figuren und Handlung aufbauen. Wo andere das Theaterstück schreiben, müssen wir quasi die Bühne und sämtliche Requisiten gleich mit erfinden.
Wie aber…

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9 Gedanken zu “Der Weltenbaukasten

  1. Aber ist nicht das gerade das Besondere an Fantasy- und Sf – Autoren? Eben ganze Welten neu erschaffen?

    Zufällig eine Ahnung, wo es ein Programm gibt um schöne Karten von Fantasyländern zu erstellen? Hab noch nichts brauchbares gefunden. Bisher habe ich alles selbst gemalt.

    Gefällt 1 Person

  2. Super Artikel, danke!
    Tatsächlich ist es das unter anderem ein Grund, weshalb so manches Buch scheitert. Die Welt muss intensiv durchdacht sein. Man kann sich nicht einfach mit drei Fabelwesen abgeben und der Rest, der passt dann schon. All die alltäglichen Dinge müssen hinterfragt werden und dürfen nicht „einfach so sein“. Daher sind Betaleser auch so super, sie merken erst, was sie selbst wissen möchten oder was man wissen muss und nicht einfach so in einem Fantasy-Roman hinnehmen möchte, weil es nun einmal anders ist.


    Sarah

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    • Hallo Susanne,
      gern geschehen. Dein Beitrag ist sehr gut und hat mir wirklich gefallen, da dachte ich, er sollte noch mehr Aufmerksamkeit bekommen. 🙂
      Oh, es gibt also wirklich Webtools. Super. Meine Geschichten brauchten ja meistens keine neuen Karten, aber ich fand es immer interessant, wie Fantasyautoren das hinbekommen. Meine einzige Weltenkarte wurde extrem kritisiert, weil sie zu simpel war. Da hast du mir also mit Sicherheit etwas voraus.
      Grüße
      +Mika+

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