Ein Cover entwickeln

 … Fotoshoot und Bearbeitung …

Im letzten Post habt ihr gelesen, wie ich Stück für Stück das Cover für meine Kurzgeschichte 2013 entwickelte. Letztes Mal ging es um die Vorüberlegungen und das Erstellen des Materials. Dieses Mal dreht sich alles um die digitale Umsetzung. Wie schaffe ich es also, dass die von mir gefertigte Gipsmaske auf das Cover meiner Kurzgeschichte kommt, ohne dass sie ausgeschnitten aussieht.


… Fotoshoot …

Doch zuerst muss ich meine Offline-Maske erstmal digitalisieren. Kurz: Ein Foto wollte gemacht werden. Im Vordergrund stand dabei nicht, ein Foto zu schießen, das super aussieht, sondern die digitale Bearbeitung mit Photoshop vereinfacht. Das bedeutet, ich musste irgendwie einen Bluescreen hinbekommen. Da ich natürlich kein Fotostudio habe, musste ich zu alternativen Mitteln greifen und schnappte mir ein blaues Bettlaken. Dann musste ich nur noch die Maske so drapieren, dass ich sie gute von oben und im Halbprofil fotografieren konnte.

Die besten Bilder sind diese:

Damit die Kanten der Maske später nicht zu sehen sind, habe ich nicht nur die gesamte Maske am Rand schwarz bemalt, sondern auch ein Tuch über die rechte Seite gelegt. Dadurch ist zwar die aufgemalte 13 verschwunden, aber das Gesicht lässt sich so besser in eine schwarze Umgebung einfügen. Ursprünglich hatte ich auch versucht, etwas Kleidung hinzuzufügen, damit die Figur des Pierrot eindrucksvoller ist, doch die Fotos waren für die Bearbeitung nicht geeignet und ich habe sie verworfen.


… Photoshop …

Dann ging es weiter mit Photoshop. Ich habe das Gesicht freigestellt und einen dunklen Hintergrund eingefügt. Dann einen kaum sichtbaren Verlauf von unten nach rechts verwendet, sodass der Eindruck entsteht, von rechts käme Licht. Außerdem habe ich die unebenen Stellen der Maske noch weichgezeichnet, den Kontrast erhöht und das Bild etwas verschwimmen lassen. Es sollte ein traumhafter und unwirklicher Eindruck entstehen.


… Power Point und PhotoScape …

Zuletzt habe ich den Titel der Kurzgeschichte mit Power Point eingefügt und die Größe des Gesichts angepasst. Dort kann man leichter Texte zentrieren oder Quadrate passend in die Mitte rücken.

Den etwas verschwommenen Effekt auf der Maske habe ich mit dem Programm PhotoScape erstellt, welches einige Filtermöglichkeiten bietet. Hier habe ich die Filmkörnung benutzt. Und wenn ihr jetzt Lust habt, die Kurzgeschichte zu lesen, dann folgt ihr einfach dem Link und könnt sie kostenlos downloaden. Entweder als epub oder aber als pdf.

+ Mika +

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